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»Viel geschehen im Hinblick auf das Jubiläum«

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Bei der KSK Ruhpolding ehrten (von links) der Vorsitzende Hannes Burghartswieser und Gauvorstand Michael Bernauer Ludwig Hurm für seine Verdienste um die Kameradschaft. Er ist seit 26 Jahren Kassier. Mit im Bild ist Gauausschussmitglied Hubert Braxenthaler.

Ruhpolding. Im Anschluss an die Gedenkfeier zum Volkstrauertag fand im Hotel Post die Generalversammlung der Ruhpoldinger Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) statt. Dabei standen neben dem Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden einige Ehrungen auf der Tagesordnung. Valentin Kloiber und Matthias Gstatter wurden dabei zu Ehrenmitgliedern ernannt. Für besondere Verdienste um die Ruhpoldinger Kameradschaft wurde zudem Ludwig Hurm vom Gauvorsitzenden Michael Bernauer mit der Gauehrennadel ausgezeichnet. Auch das 200. Gründungsfest 2014 stand wieder im Fokus.


Zunächst berichtete der Vorsitzende Hannes Burghartswieser über eine Reihe von Veranstaltungen, darunter die Teilnahmen an kirchlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen. Überregional hob er die jährliche Gauwallfahrt als besondere Verpflichtung hervor und betonte die guten Verbindungen zu den Gebirgsjägern. Es sei eine schöne Tradition, dass auch die Kameradschaft Bad Reichenhall als ehemalige Gebirgsartilleristen und Paten an der Gedenkfeier teilnimmt. Auf sportlichem Sektor habe die Kameradschaft erneut beim Ruhpoldinger Dorfschießen überzeugt. Er zeigte sich froh darüber, dass die Reichenhaller Soldaten alle gesund aus Afghanistan zurück seien.

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Reservistensprecher Sepp Hauber erinnerte an die bayerische Reservistenbiathlonmeisterschaft als größter Veranstaltung. Besonders erwähnte er auch die Teilnahme an Veranstaltungen auf Kreis- und Bezirksebene und eine Reihe interner Aktivitäten. Es freue ihn zudem, dass die jungen Kameraden sich stark einbringen. So hätten diese mit Erfolg an der Deutschen Reservistenmeisterschaft teilgenommen.

»Heute ist uns wieder bewusst geworden, wie schnell man in das Kriegsgeschehen einbezogen werden kann«, sagte Bürgermeister Claus Pichler. »Leben in Frieden ist ein großes Glück«. Er erinnerte daran, dass der damalige Veteranenverein vor 80 Jahren die »Michaelsglocke«, die zum Geläut der Pfarrkirche gehört, gestiftet hat und weihen ließ. Nachdenkliche Worte fand er zur Hinrichtung eines polnischen Zwangsarbeiters vor 70 Jahren in Ruhpolding. Gauvorstand Michael Bernauer würdigte die Kameradschaft für die Gestaltung der Feierstunde.

Bei den Ehrungen erhielten für 25-jährige Treue zum Verband der Reservisten der Bundeswehr Markus Unterreiner und Hubert Hörterer Ehrennadeln und Urkunden des Landesverbands von Reservistensprecher Sepp Hauber und Kreisorganisationsleiter Hans Niederberger. Für mindestens 25 Jahre Mitgliedschaft und 70 Jahre Lebensalter wurden Valentin Kloiber und Matthias Gstatter zu Ehrenmitgliedern. Von Bernauer erhielten Sepp Hauber und Ludwig Hurm für 25-malige Teilnahme an der Kriegerwallfahrt Ehrenzeichen des Gaus. Hurm erhielt für seine Verdienste um die KSK – er ist seit 26 Jahren Kassier – die Gauehrennadel mit Urkunde.

2014 feiert die KSK Ruhpolding ihr 200-jähriges Bestehen. »Unser Blick richtet sich bereits auf das Fest und dabei ist schon viel geschehen«, sagte Burghartswieser. So habe auf Anregung von Pfarrer Otto Stangl die Renovierung der Kriegerkapelle begonnen dank der Unterstützung der Gemeinde. Die Mitglieder hätten sich besonders bei der Fällung von Problembäumen am Denkmal beteiligt. Festleiter Anderl Homann gab den geplanten Ablauf und Vorbereitungsstand zum Fest im Mai nächsten Jahres bekannt. hab

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