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Viel Beifall für den neuen Pfarrer

Chiemings neuer Pfarrer Pater Ionel Ionutz Anghel (Mitte), umgeben von Pastoralreferent Michael Kohl (links) und Pater Gabriel. (Foto: Humm)

Chieming. Ein Festtag für Chieming ist die offizielle Amtseinführung des neuen Pfarrers gewesen: Mit großer Herzlichkeit und viel Beifall haben die Pfarreimitglieder Pater Ionel Ionutz Anghel empfangen. Der Rumäne vom Orden der Franziskaner-Minoriten steht künftig an der Spitze des Pfarrverbands Chieming mit den Pfarreien Chieming, Hart, Nußdorf und der Kuratie Ising. Unterstützung erhält er von den Franziskaner-Brüdern Pater Liviu, Pater Jakob Cyprian und Pastoralreferent Michael Kohl.


Mit einem Kirchenzug vom Schlossplatz aus begannen die Feierlichkeiten. Die Chieminger Blasmusik führte den Festzug an. Dahinter folgten alle Chieminger Ministranten, die Geistlichkeit, Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung, die Bürgermeister mit Gemeinderat, zahlreiche Vertreter und Mitglieder der Ortsvereine mit Fahnenabordnungen und zum Schluss eine große Anzahl Chieminger Bürger. In der Pfarrkirche nahm Dekan Georg Lindl aus Traunstein die Amtseinführung des neuen Pfarrers vor. Die symbolische Schlüsselübergabe erfolgte durch Kirchenpfleger Franz Gschwendner

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An den Gottesdienst schloss sich ein großer Festakt im Pfarrheim an. Dort begrüßte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Gabi Fux den neuen Pfarrer, den bereits viele Chieminger Bürger in ihr Herz geschlossen haben. Sie hoffe, so Fux, dass Pater Ionutz viele Jahre in Chieming bleiben werde. Seine Amtseinführung sei ein bewegender und bedeutender Tag für Chieming. Den Geistlichen erwarte in dem großen Pfarrverband viel Arbeit.

Gabi Fux gab bekannt, dass Pfarrer Ionutz und die Pater Cyprian und Liviu im kommenden Jahr in das Pfarrheim am Zenzenberg einziehen werden. Als Willkommensgeschenk überreichte sie dem neuen Pfarrer die Holzfigur des Heiligen Franziskus, die in der vom Pfarrer gewünschten Hauskapelle einen Ehrenplatz bekommen wird.

Bürgermeister Benno Graf stellte in seiner Rede ebenfalls die hohe Bedeutung des Tages für seine Gemeinde heraus, betonte, dass in Chieming Kirche und Gemeinde stets eng zusammenarbeiten. Für Pater Ionel hatte der Rathauschef einen Geschenkkorb dabei.

Pastoralreferent Michael Kohl würdigte das bisherige Engagement von Dekan Lindl. Er gab sich zuversichtlich, dass es in Chieming jetzt einen guten Neuanfang mit neuen Ideen geben werde. Dem neuen Pfarrer überreichte er ein Paket mit Samen. Er hoffe, dass vieles blühen werde, so Kohl.

Chiemings Schulrektor Alexander Fietz übergab an den neuen Pfarrer eine Schultüte und hieß ihn in der Chieminger Schule willkommen. Kirchenpfleger Franz Gschwendner erzählte von seiner ersten Begegnung mit dem neuen Pfarrer – und wie überrascht er beim Begrüßungsritual von dessen bairischem Dialekt gewesen sei.

Pater Augustin aus Bergen beglückwünschte seinen Bruder zum neuen Kirchenamt im Chieminger Pfarrverband und erinnerte, dass in den Pfarrverbänden Bergen, Grabenstätt und jetzt in Chieming je drei Franziskaner-Minoriten aus Rumänien als Seelsorger tätig seien.

Siegfried Engl sagte als Sprecher der Chieminger Ortsvereine, wie glücklich und froh alle seien, nach relativ kurzer Zeit wieder einen Pfarrer zu haben. »Wir haben sie bereits als einen Menschen kennengelernt, der dem Wort Gottes einen hohen Stellenwert einräumt, jedoch auch der Tradition verbunden ist«, sagte Engl. Er wünschte dem neuen Pfarrer ein gutes Einleben in Chieming und dass er hier Heimat und Geborgenheit findet.

»Ich fühle hier große Motivation und finde viel Liebe vor«, sagte Pater Ionel in seinen Dankesworten. Er freue sich auf das Wirken im Chieminger Pfarrverband und sehe dies als große Herausforderung an.

Der Chieminger Männerchor und der Frauensingkreis sangen Lieder. Viel Beifall gab es für die Kindergartenkinder des katholischen Kindergartens, die ein Theaterstück mit Tanz aufführten. Viel Beachtung fand auch ein besticktes Banner der Chieminger Jugend. OH