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Viadukt muss saniert werden

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Über den Steg am Viadukt ist eine provisorische Überdachung angebracht. Sie soll die Fußgänger und Radfahrer vor herunterfallenden Steinen schützen. Das Viadukt muss saniert werden, die Vorarbeiten dazu laufen bereits. (Foto: Brenninger)

Traunstein. Seit 1860 fahren über das Traunsteiner Viadukt die Züge. Die 105 Meter lange und knapp 30 Meter hohe, fünfbögige Nagelfluhbrücke ist mittlerweile in die Jahre gekommen. Über dem Steg am Viadukt brachte die Stadt deshalb vor kurzem eine provisorische Überdachung an. Diese wurde nötig, da seit einiger Zeit immer wieder kleinere Steine von der Brücke herunterfallen. Das Viadukt muss saniert werden, informierte Gerhard Hogger, Sachgebietsleiter Straßen- und Brückenbau der Stadt, auf Nachfrage des Traunsteiner Tagblatts.


Arbeiten werden mehrere Monate dauern

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»Bis die Sanierung vorbei ist, wollten wir den Steg aber nicht sperren, deshalb haben wir die provisorische Überdachung angebracht«, informierte er weiter. Das Maschengeflecht ist leicht schräg gestellt. Es fängt die herunterfallenden Steine auf und diese fallen dann von dort Richtung Traun hinunter. »Der Steg ist sicher begehbar«, versicherte Hogger.

Auch durch die Straßenunterführung, die zum ehemaligen Gelände des ESV Traunstein führt, ist ein ähnliches Konstrukt angebracht. »Das hat aber die Bahn aufgestellt«, betonte Hogger. »Es erfüllt aber den gleichen Zweck.«

Die Deutsche Bahn ist für die Sanierung des Viadukts zuständig, sagte Hogger. »Die vorbereitenden Arbeiten laufen auch bereits«, betonte er. Die Hauptarbeit steht aber noch aus: Diese soll im nächsten Jahr von Februar bis September durchgeführt werden. Ob es aber wirklich im Februar losgehen werde, stehe in den Sternen, betonte der Experte. »Das Wetter könnte da doch noch zu schlecht sein«, sagte Gerhard Hogger. Über die voraussichtlichen Gesamtkosten der Sanierung konnte der Stadtmitarbeiter keine Auskünfte geben. »Man muss abwarten, was bei so einem alten Bauwerk alles zum Vorschein kommt«, betonte er. SB