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Veteranenverein bewältigte viele Aufgaben

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Manfred Kreuz (Dritter von links), geehrt für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit, mit der Vorstandschaft des Veteranenvereins (von links): Eduard Sichler, Josef Hörterer, Wolfgang Hinterbichler, Hans Schmid und Martin Maier. (Foto: Nedwed)

Grassau. Bei vielen Veranstaltungen und Festen sind die Mitglieder des Soldaten-, Krieger- und Reservistenvereins Grassau nicht wegzudenken. Bei der Hauptversammlung erinnerte Vorsitzender Eduard Sichler an die Teilnahmen. Zwischen den einzelnen Punkten sorgte die »Grassauer Blasmusi« für Unterhaltung.


Der Vorsitzende Eduard Sichler erinnerte an die Jahresgauversammlung in Gollenshausen wie auch an die Krieger- und Soldatenwallfahrt nach Maria Eck. Beteiligt habe man sich auch mit einer Fahnenabordnung am Fronleichnamszug, dem Patroziniumsfest und an Kirchweih.

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Leider sei das Wetter während der Gedächtnismesse auf der Kampenwand schlecht gewesen, bedauerte er. Eine schöne Veranstaltung sei immer der Leonhardiritt nach Weiher, den man ebenfalls mit der Fahne und einer Abordnung begleitet habe.

Sichler betonte, dass es für den Verein eine Selbstverständlichkeit sei, an den kirchlichen Feiertagen mitzuwirken. Nicht einfach sei es hingegen, die Teilnahme bei Beerdigungen aufrecht zu halten, da die Fahnenträger berufstätig sind. Hoch anzurechnen sei daher der Einsatz der Fahnenträger Simon Schmid, Toni Zeisberger, Florian Buchner und Walter Baumeister.

Erfreut zeigte sich Sichler über das Sammelergebnis am Allerheiligentag vor den Toren des Friedhofs. Die Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge habe 1561 Euro erbracht. Damit hätten die Grassauer gezeigt, welchen Stellenwert die Pflege der deutschen Kriegsgräber auch weiterhin habe. Er bedauerte etwas, dass den monatlichen Stammtisch des Vereins – jeden ersten Dienstag im Monat im Gasthof zur Post – nur wenige besuchen.

Schließlich wurde Manfred Kreuz für seine 25-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt.

Nach dem umfassenden Kassenbericht von Martin Maier, schlug Karl Nedwed vor, einen Ausflug ins Bayerische Armeemuseum nach Ingolstadt zu organisieren. Den Ausflug könnte man auch den benachbarten Veteranenvereinen anbieten, fuhr er fort. tb