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Verwirrung bei »Bloß koane Weiberröck«

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Die letzte Nacht ist nicht spurlos an den Bewohnern des Burgstallerhofs vorübergegangen (von links): Bauer Anton (Helmut Spannring), Haushälterin Marie-Luise (Ulrike Rieder), Knecht Adrian (Simon Hallweger) und Stallbursche Franz (Viktoria Hopf).

Inzell – Bei der Inzeller Bauernbühne kommt ein lustiger Dreiakter von Anita Knöpfle zur Aufführung. Das Lebensmotto des Bauern Anton Burgstaller (Helmut Spannring) ist nicht nach seinem eigentlichen Lebensursprung: »Bloß koane Weiberröck!«


Doch das hat einen tieferen Hintergrund, denn in jungen Jahren wurde Burgstaller von seiner großen Liebe verschmäht. Nun lässt er kein Weibsvolk mehr an sich heran mit Ausnahme seiner Haushälterin Marie-Luise (Ulrike Rieder). Frauen sorgen in seinem Sinn nur für Ärger und Unruhe und passen nicht mehr in seine Nähe. Kinderlos, wie er ist, braucht er in naher Zeit irgendwann doch einen Erben und in diese Rolle soll sein Neffe Adrian (Simon Hallweger) schlüpfen und den Hof übernehmen. Aber dieser »Tollpatsch« hat die Arbeit nicht erfunden.

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Eines Tages kommt der Testamentsvollstrecker Benno Würmling (Christian Müller) auf den Burgstallerhof und überbringt die Nachricht, dass die bis dahin unbekannte Nichte Veronika (Tine Reinwart) der Haushälterin ihr Kommen angekündigt hat und den Hof besuchen will. Zudem ist ein Brief im Umlauf, dem das Geständnis der verstorbenen Schwester der Marie-Luise zu entnehmen ist. Sie war die große Liebe des Anton Burgstaller. Aber ganz so einfach entwickelt sich die Sache doch nicht. Ein Wohnen der Nichte auf dem Hof erscheint unmöglich und soll Isolde (Regina Mayer) sie bei sich aufnehmen. Deren Sohn Max (Josef Wenzl) hat schon ein Auge auf die junge fesche Dame geworfen, doch auch dem Adrian ist das gute Aussehen der Veronika nicht entgangen. Allerdings hat der Adrian laut dem Max »zwoa linke Händ bei der Arbeit und zwoa rechte Fiaß beim Danzn« und ist so gar nicht für die Veronika geeignet. Wer wird nun in der Gunst der Nichte weiter oben stehen?

Da kommt der neue Knecht Franz ins Spiel, der zur Probe auf dem Hof arbeitet und so einiges durcheinanderbringt. Sogar den Testamentsvollstrecker Benno Würmling bringt er »zur Strecke«. Allerdings hat er die Rechnung ohne den Max und den Adrian gemacht, die mächtig sauer auf ihn sind und ihm auflauern. Das sorgt für einige Missstimmung auf dem Burgstallerhof. Doch irgendwie löst sich das Chaos dann wieder auf.

Premiere ist am morgigen Donnerstag um 20 Uhr im Inzeller Festsaal. Weitere Aufführungen folgen am 26. und 29. Dezember sowie am 4. und 6. Januar jeweils um 20 Uhr. hw

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