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Verweste Leiche identifiziert: Österreicherin (41) galt als vermisst

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Im Straßengraben, nur rund 100 Meter von der Abzweigung der Bundesstraße 304 in die Kreisstraße in Richtung Waging entfernt, war am Donnerstagnachmittag eine Leiche gefunden worden. Gestern war dort unter anderem die Spurensicherung im Einsatz. (Foto: Schwaiger-Pöllner)

Teisendorf – Der Fundort der stark verwesten Frauenleiche bei Teisendorf ist am Freitag noch einmal akribisch untersucht worden. Zeitgleich fand in der Gerichtsmedizin in München die Obduktion der zunächst unbekannten Toten statt. Inzwischen ist klar, dass es sich um eine 41-jährige Österreicherin handelt. Sie war im Oktober 2014 vermisst gemeldet worden.



Der starke Verwesungszustand der Leiche erschwerte am Freitag die Obduktion erheblich. Wie die Frau ums Leben kam, ist darum noch völlig unklar. Hinweise auf eine Straftat ergaben sich laut Polizei bislang nicht. Weitere, zeitaufwändige Untersuchungen der sterblichen Überreste der Frau werden aber folgen. Völlig im Dunkeln liegen auch noch die Todesumstände. Eine eigens eingesetzte Ermittlungsgruppe der Kripo Traunstein wird nun das Lebensumfeld der Frau beleuchten. Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 0861/9873-0 entgegen.

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Ein Passant hatte die Leiche am Donnerstag gegen 15.30 Uhr im Straßengraben gefunden, nur rund 100 Meter entfernt von der Abzweigung der Bundesstraße 304 in die Kreisstraße in Richtung Waging. Die Tote lag in den Sträuchern, zwischen leeren Bierflaschen und Pappbechern. Obwohl beide Straßen viel befahren sind, war die Tote lange Zeit unbemerkt geblieben – wahrscheinlich sogar monatelang. Der Leichenfinder hatte zunächst geglaubt, dass dort neben der Straße lediglich Kleidungsstücke liegen. Erst bei genauerem Betrachten erkannte er, dass er einen toten Menschen gefunden hatte.- san

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