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Versuchter Scheckbetrug über 9000 Euro

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Foto: dpa/Patrick Seeger

Traunstein – Gerade noch rechtzeitig wurde ein Scheck als falsch erkannt, der einem Traunsteiner Künstlerehepaar als Zahlungsmittel mit der Post zugeschickt worden ist.


Ein angeblicher Interessent hatte sich bei den beiden per E-Mail gemeldet und angegeben, er wolle drei Kunstwerke kaufen und diese mit einer Spedition nach Australien liefern lassen. Als Zahlungsmittel bot der Unbekannte einen Scheck an, die laut Polizei immer noch regelmäßig als seriöses Zahlungsmittel verwendet werden. Tatsächlich kam einige Wochen später der versprochene Scheck im Briefkasten der Traunsteiner an.

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Die Künstler reichten den Scheck bei ihrer Bank ein. Dort wurden Mitarbeiter skeptisch und ließen den Betrag zunächst nicht gutschreiben. Ein Glück für das Ehepaar: Denn nach längerer Prüfung stellte sich heraus, dass es sich bei dem Scheck um eine Fälschung handelte.

Zwischenzeitlich hatte sich der potenzielle Käufer mehrfach bei dem Ehepaar per E-Mail erkundigt, ob das Geld schon gutgeschrieben worden sei. Er sei nämlich mittlerweile nur noch an einem Bild interessiert und wollte deshalb den angeblich zu viel bezahlten Betrag, immerhin mehrere tausend Euro, wieder zurückhaben.

Hätte die Bank den Scheck tatsächlich sofort gutgeschrieben, hätte das Traunsteiner Ehepaar sicher auch diese Forderung erfüllt. Das Geld wäre dann verloren gewesen.