weather-image
14°

Verregneter Herbstmarkt in Grabenstätt

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Passend zum kalten Herbstwetter waren unter anderem Mützen, Schals und Handschuhe bei den Besuchern sehr beliebt. (Foto: Müller)

Grabenstätt. Marktbummler und Schnäppchenjäger aus der Gemeinde und darüber hinaus zog es am gestrigen Sonntag zum Grabenstätter Herbstmarkt. Auch wenn sich das Wetter ähnlich wie beim Maimarkt meist regnerisch präsentierte, herrschte an den gut 40 Marktständen und Verköstigungsbuden im Dorfzentrum zumindest bis Mittag reges Treiben.


Voll auf ihre Kosten kamen auch die Flohmarktfreunde auf der Tüttenseestraße, wo die »Dandler-Meile« aber mit rund 20 Ständen wetterbedingt nicht ganz so groß ausfiel wie in den Vorjahren. Dennoch wurde gewühlt, gefeilscht und gehandelt, was das Zeug hielt, und das geschulte Auge konnte unter den Planen und Regenschirmen durchaus die eine oder andere Rarität und Kostbarkeit ausmachen.

Anzeige

Das vielfältige Angebot am Herbstmarkt reichte derweil von Textilien aller Art, Schmuck, Küchen- und Haushaltsutensilien über Spielsachen bis hin zu Messern, Garten-Accessoires, Lederwaren, Seifen, Gewürze und ätherische Öle. Aber auch Kunsthandwerk aus Holz wurde verkauft.

Auch am Weinstand der Soldaten- und Kriegerkameradschaft und an der Pilsinsel des Schützenvereins ließ man sich die gute Laune vom Regen nicht vermiesen und machte aus der Not eine feucht-fröhliche Tugend.

Am Verköstigungsstand der Bulldog- und Oldtimerfreunde lockten unter anderem frische Forellen und im Marktcafé des Pfarrgemeinderats an die 60 selbst gemachte Kuchen. Von dort war es nur noch ein Katzensprung zur Schlossökonomie, wo Koloman Wagner und Martin Noichl derzeit ihre sehenswerten Gemälde beziehungsweise Holzkunstwerke ausstellen. Die sehr gut angenommene Doppelausstellung ist noch bis 28. September in der Schlossökonomie in Grabenstätt zu sehen.

Am schlimmsten traf das Regenwetter übrigens die jüngsten Marktbesucher, denn diese mussten auf die Hüpfburg und die Kletterwand verzichten und beim Reiten wurde es schließlich sogar den Ponys zu nass. mmü