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Verkehrsschau an der Grundschule Nord geplant

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Vor allem zu den Bring- und Holzeiten der Schüler der Grundschule Nord herrscht an der Bodelschwinghstraße in Traunreut hohes Verkehrsaufkommen. Damit die Kinder die Straße auf Höhe des Schulhofs (links) gefahrlos überqueren können, wird ein Zebrastreifen angeregt. Im Rahmen einer Verkehrsschau soll diese Anregung jetzt untersucht werden. (Foto: Rasch)

Traunreut. Im Rahmen einer Verkehrsschau soll jetzt überprüft werden, ob die Möglichkeit besteht, an der Bodelschwinghstraße und der Salzburger Straße Fußgängerüberwege zu schaffen, vor allem für die Schulkinder. Darauf einigte sich der Hauptausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Die Verkehrsschau sollen Experten und Referenten sowie der Elternbeirat der Grundschule Nord übernehmen, schlug Bürgermeister Franz Parzinger vor.


»Am besten, wenn viel los ist, vor acht Uhr in der Früh und mittags«, regte das Gremium an und lehnte sich damit an einen Antrag von Georg Grafetstetter (CSU) an. Der Antrag wird auch vom Kollegium und vom Elternbeirat der Grundschule Nord unterstützt. Wie es in dem Schreiben heißt, herrsche an der ansonsten eher weniger befahrenen Bodelschwinghstraße zu den Bring- und Holzeiten der Grundschüler ein außergewöhnlich hohes Verkehrsaufkommen.

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Für die im Straßenverkehr oft sehr ungeübten Kinder bedeute das, dass sie die Straße zwischen den an- und abfahrenden, wendenden oder parkenden Autos hindurch überqueren müssen. Oft könnten die Kinder die Straße aufgrund ihrer Körpergröße kaum einsehen, bevor sie sie betreten. Da es keinen eindeutig ausgewiesenen Übergang über die Bodelschwinghstraße gebe, müssen die Autofahrer auf der gesamten Länge mit überquerenden Kindern rechnen.

Selbst für Schülerlotsen, die der Elternbeirat eventuell organisieren könnte, sei es ohne Überweg schwierig, sich im laufenden Verkehr auf die Straße zu stellen und den Schülern zu helfen.

In den Augen der Antragsteller wäre auf Höhe des Schulhofes gegenüber den Chiemgau-Lebenshilfe-Werkstätten ein Zebrastreifen vorstellbar, zumal bei diesem Verkehrszeichen an beiden Seiten einige Meter Parkverbot gelten würden und somit die Straße für die Kinder besser einzusehen wäre. Ein Zebrastreifen wird auch an der Salzburger Straße, etwa 20 Meter nach der Abzweigung von der Münchner Straße, angestrebt, an der die Situation ähnlich ist, wie in der Bodelschwinghstraße. Ein konkreter Termin für die Verkehrsschau wurde noch nicht genannt. Es sollten aber alle Experten, wie Polizei, Verkehrsreferent, Vertreter der Schule und des Elternbeirats daran teilnehmen, forderte Parzinger. ga