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Verkehrspolizeiinspektion Traunstein veranstaltete Aktion „Rettungsgasse“

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Foto: Polizeipräsidium Oberbayern Süd

BAB A8 - TRA Hochfelln-Nord - LKR. Traunstein. Die Verkehrspolizeiinspektion Traunstein, mit benachbarten Hilfs- und Rettungsorganisationen, führte am Samstag, 28. Juli 2018 auf dem Parkplatz der Tank- und Rastanlage „Hochfelln-Nord“ eine Präventionsveranstaltung zum Thema „Rettungsgasse“ durch, um Verkehrsteilnehmer für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren.


Angehörige der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein sowie der Freiwilligen Feuerwehr Holzhausen und der Autobahnmeisterei Siegsdorf  informierten an diesem Samstag, in der Zeit von 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr, alle interessierten Verkehrsteilnehmer zum Thema „Rettungsgasse“.

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Gemeinsames Ziel war es, soviel Verkehrsteilnehmer wie möglich zu diesem wichtigen Thema zu erreichen, kann es doch im Ernstfall über Leben und Tod von betroffenen Personen nach einem Verkehrsunfall entscheiden.

Am Präventionsstand wurden die Info-Flyer des Innenministeriums verteilt. Es wurden Fahrzeuge und Vorwarntafeln aller beteiligten Organisationen ausgestellt, um die Verkehrsteilnehmer auf die nötigen Durchfahrtsbreiten aufmerksam zu machen. Die Verkehrsteilnehmer wurden direkt angesprochen, um deren Aufmerksamkeit zu gewinnen.

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Foto: pixabay.com

Die Aktion wurde auch bereits im Vorfeld den örtlichen und überörtlichen Pressevertretern mitgeteilt und angekündigt. So kam es, dass sich spontan noch der ADAC, mit der Stauberatung, sowie ein Krad des BRK, welche durch entsprechende Radiodurchsagen auf die Aktion aufmerksam gemacht wurden, dem Geschehen anschlossen.

Insgesamt wurden über 1000 Flyer verteilt und somit über 1000 Verkehrsteilnehmer in Sachen Rettungsgasse und der richtigen Bildung dieser, informiert. Die Verkehrsteilnehmer zeigten dabei durchaus interessiert und erkannten die Wichtigkeit dieses Aktionstages. Allerdings musste festgestellt werden, dass es noch immer Verkehrsteilnehmer gibt, die nicht wissen wie oder wann genau eine Rettungsgasse zu bilden haben.

Die Verkehrspolizeiinspektion Traunstein möchte deshalb erneut an das richtige Verhalten erinnern:

  • Eine Rettungsgasse muss gebildet werden, sobald der Verkehr stockt - nicht erst, wenn der Verkehr komplett steht oder sich Einsatzfahrzeuge nähern
  • Die Gasse wird immer zwischen dem äußerst linken Fahrstreifen und dem rechts daneben gebildet. Fahrzeuge auf dem linken Fahrstreifen fahren also so weit wie möglich nach links, alle anderen so weit wie möglich nach rechts.
  • Die Gasse muss so breit sein, dass auch große Feuerwehr- oder Bergungsfahrzeuge problemlos passieren können.
  • Halten Sie Abstand zum Vordermann, um ausreichend Raum zum Rangieren zur Verfügung zu haben! 
  • Vermeiden Sie Fahrstreifenwechsel und beobachten Sie aufmerksam das Verkehrsgeschehen, insbesondere im Rückspiegel!
  • Halten Sie die Gasse offen, wenn ein Einsatzfahrzeug durchgefahren ist!

Wer auf einer Autobahn oder Außerortsstraße keine vorschriftsmäßige Rettungsgasse bildet, muss mit einem Bußgeld von mindestens 200 Euro rechnen.

Eine Mitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd

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