weather-image
34°

Verjüngungskur für die Vorstandschaft

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Die neue Vorstandschaft des Gartenbauvereins Traunstein (von links): Kassier Reinhard Hocke, Dritte Vorsitzende Rosi Fertl, Schriftführerin Edith Plenk, Zweite Vorsitzende Hannelore Mösl und Vorsitzender Stefan Köhler. (Foto: Buthke)

Traunstein – Nach zwölfjähriger Amtszeit hat die Vorsitzende des Gartenbauvereins Traunstein, Barbara Jamnik, den Vorsitz abgegeben. Zu ihrem Nachfolger wählten die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Sailer-Keller Stefan Köhler. Neu besetzt wurde auch der Posten des Dritten Vorsitzenden. Auf Albert Rieder folgt Rosi Fertl. Einen Wechsel gab es ebenso im Amt des Kassiers, das Reinhard Hocke von Waltraud Auer übernimmt. Aus der »alten Riege« machen Hannelore Mösl als Zweite Vorsitzende und Edith Plenk als Schriftführerin weiter. Den Beirat bilden Sepp Heinrich, Anni Honsa, Ira von Dragoni, Sandra Jamnik und Franz Mösl. Für die Kassenprüfung sind Waltraud Auer und Christa Siglreitmaier zuständig.


Im Nachhinein sei sie froh, dass sie die vergangenen vier Jahre noch Vorsitzende gewesen sei, betonte Jamnik. Denn dadurch habe sie die Feiern zum 125. Jubiläum des Gartenbauvereins im vorigen September mit ausrichten dürfen. Mit über 730 Mitgliedern sei der Traunsteiner Verein der stärkste von 52 Gartenbauvereinen im Landkreis. Über 400 neue Mitglieder seien während ihrer Amtsperiode in den Verein aufgenommen worden.

Anzeige

Als »Abschiedsgeschenk« hinterließ Jamnik den Mitgliedern noch eine Beitragserhöhung um zwei Euro auf zehn Euro im Jahr. Der Grund ist eine Beitragserhöhung des Landesverbands ab 2016 um 74 Cent, die der Verein abführen muss. Die Vorsitzende wies aber auf die zahlreichen Vergünstigungen hin, die mit der Mitgliedschaft verbunden seien.

Die Mitglieder rief sie dazu auf, fleißig zu den Veranstaltungen zu kommen. Auch sie werde für den Verein weiterhin da sein. Sie hob die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und der Stadtgärtnerei hervor. »Auch wir haben uns unsererseits bemüht, für die Stadt da zu sein, wenn sie uns gebraucht hat«, so Jamnik. Von zwölf aufregenden und intensiven Jahren für den Garten-bauverein unter dem Vorsitz von Jamnik, sprach Traunsteins Dritte Bürgermeisterin Traudl Wiesholler-Niederlöhner. »Sie hat den Gartenbauverein nach vorne gebracht.« Auf Barbara Jamnik habe man sich immer verlassen können. Ohne die Mithilfe des Gartenbauvereins und seiner Mitglieder wären die silberne und die goldene Medaille beim Wettbewerb »Unsere Stadt blüht auf« nicht möglich gewesen. Für die zweite Bewerbung für die Landesgartenschau werde die Stadt den Gartenbauverein wieder ins Boot nehmen müssen, so Wiesholler-Niederlöhner.

Dass die »Traunsteiner Rosentage« heute so gut dastünden, sei auch ein Verdienst von Barbara Jamnik und dem Gartenbauverein, sagte der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Thomas Miller. Ohne den Einsatz von dessen Mitgliedern wären die Rosentage einfach nicht möglich. Als ehemaliger Obermeister der Gartenbaugruppe Traunstein bedankte sich Josef Häusler für die jahrelange gute Zusammenarbeit.

Den Jahresrückblick von Schriftführerin Plenk las die Zweite Vorsitzende Hannelore Mösl vor. Auf dem Jahresprogramm standen der Verkauf von Pflanzenerde und Dünger, ein Tagesausflug zur Landesgartenschau nach Deggendorf, der Pflanzentauschtag, ein Tagesausflug zu einer Raritätengärtnerei und zum »Glasdorf« in Arnbruck, das Jahramt für die verstorbenen Mitglieder, ein mehrtägiger Ausflug nach Würzburg, Veitshöchheim, Heidelberg und Rothenburg ob der Tauber, der Festabend zum 125-jährigen Bestehen und die Jahresabschlussfeier mit Ehrungen langjähriger Mitglieder.

Mit seinem Vortrag »Stauden im Schatten« führte Gärtner Volker Eschenbach aus Seebruck in die Welt des Schatten-gartens. Er stellte verschiedene Schattenplätze sowie Lieblingsstandorte von Stauden vor und schilderte deren Vor- und Nachteile. Ferner zeigte er mit Fotos die Wirkung von Farben und Strukturen im unterschiedlichen Licht wie Schatten oder Halbschatten. Bjr