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Verheerender Brand in Traunreut: Mann (79) tot, Ehefrau schwebt in Lebensgefahr

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Traunreut: Toter und Schwerstverletzte bei Großbrand in Wohnhaus-Doppelhaushälfte
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Foto: FDLnews/BeMi

Traunreut – Großalarm für die Feuerwehren am Mittwochabend im Permoserweg: Dort ist in einer Doppelhaushälfte ein Brand ausgebrochen, bei dem ein 79-jähriger Bewohner ums Leben kam. Seine 76-jährige Ehefrau wurde schwerst verletzt aus den Flammen gerettet und mit einem Hubschrauber in eine Fachklinik geflogen. Sie schwebt in Lebensgefahr.

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Kurz vor 22 Uhr hatten Zeugen den Brand in dem Wohnhaus gesehen und einen Notruf abgesetzt. Bis zum Eintreffen der alarmierten Feuerwehren und Rettungskräfte stand das Haus im oberen Bereich bereits in Vollbrand. Den beiden Bewohnern, einem 79-jährigen Mann und seiner 76-jährigen Ehefrau, gelang es nicht mehr, das Haus selbständig zu verlassen.

Im Rahmen der Löscharbeiten konnten die Retter der Feuerwehr die 76-jährige Frau schwerst verletzt aus dem Gebäude retten. Sie wurde noch in der Nacht mit einem Rettungshubschrauber in eine Fachklinik geflogen und schwebt in Lebensgefahr. Für ihren 79-jährigen Ehemann kam leider jede Hilfe zu spät. Er konnte nur noch tot aus dem Haus geborgen werden.

Die Löscharbeiten der Feuerwehr gestalteten sich insbesondere wegen der auf dem Dach des Hauses installierten Photovoltaikanlage als äußerst schwierig. Zum Öffnen des Dachstuhls musste ein Kranwagen hinzugerufen werden. Erst am frühen Donnerstagmorgen gegen 4.30 Uhr morgens konnten die Löscharbeiten abgeschlossen werden.

Die Doppelhaushälfte wurde durch den Brand vollständig zerstört. Der Feuerwehr gelang es zwar, ein Übergreifen des Brandes auf die angrenzende Haushälfte zu verhindern. Diese wurde jedoch durch das Löschwasser stark in Mitleidenschaft gezogen. Der entstandene Sachschaden soll laut Polizei insgesamt im mittleren sechsstelligen Bereich liegen.

Nach Angaben des Einsatzleiters der Freiwilligen Feuerwehr Traunreut, Karl-Heinz Erhard, sei die Traunreuter Wehr am Abend um 21.57 Uhr von der Leitstelle alarmiert worden. Beim Eintreffen der Retter schlugen bereits die Flammen aus dem 1. Stock des Wohnhauses im Permoserweg aus den Fenstern. »Unsere zwei Atemschutztrupps haben vorbildliche Arbeit geleistet«, sagte der Einsatzleiter gegenüber dem Traunsteiner Tagblatt. Bei dem Einsatz wurden laut Erhard auch zwei Feuerwehrleute leicht verletzt.

Neben mehreren Streifenbesatzungen der Polizei waren die Freiwilligen Feuerwehren Traunreut, Stein an der Traun, Traunwalchen, Trostberg, Pierling und Matzing mit über 110 Einsatzkräften vor Ort. Unterstützt wurden sie von Kräften der Kreisbrandinspektion und der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung. Vom Bayerischen Roten Kreuz waren insgesamt 21 Kräfte, darunter der Einsatzleiter Rettungsdienst, zwei Notärzte, zwei Besatzungen Rettungswagen sowie die Schnelleinsatzgruppen Transport aus Traunreut und Traunstein am Brandort eingesetzt.

Ebenso wurde das Kriseninterventionsteam der Malteser alarmiert, das die Angehörigen des verstorbenen Hausbewohners und der Schwerverletzten betreute, sowie die Bewohner der benachbarten Doppelhaushälfte. Außerdem wurde das Helfer-Interventions-Team (HIT) des Kreisfeuerwehrverbands Traunstein verständigt, das bei belastenden Einsätzen für die Feuerwehr-Helfer kameradschaftliche Hilfe und Beistand leistet.

Die Kripo Traunstein hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. In den Vormittagsstunden des heutigen Donnerstags waren sowohl Brandermittler und Beamte der Spurensicherung am Brandort im Einsatz. Auch ein Sachverständiger des Bayerischen Landeskriminalamtes aus München wurde hinzugezogen. Zum derzeitigen Zeitpunkt liegen noch keine Hinweise zur Ursache vor. red/fb/FDLnews

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