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Vereinsstadelbau und Gaufestplanung

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Ehrungen gab es bei der Jahreshauptversammlung des Staudach-Egerndacher Trachtenvereins. Unser Bild zeigt von links: Fred Gaukler, der für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet wurde, sowie Günther Klott, Andrea Hilz und Michael Gaukler, die dem Verein seit 25 Jahren die Treue halten.

Staudach-Egerndach. Nicht nur das Plattln, Tanzen und Drahn beschäftigt den Trachtenverein Staudach-Hochgern, sondern nun verstärkt der Stadelbau und die Planung für das Gaufest 2014. bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof Ott gab Vorsitzender Klaus Weisser dazu die neuesten Informationen bekannt.


Demnach wurde bereits ein Festausschuss gegründet, dem die Vorstandschaft sowie Martina Gaukler, Andreas Mader und Peter Osterhammer angehören. Mehrere Arbeitsgruppen werden derzeit gebildet und als Festleiter sollen die Vorstände gemeinsam aktiv werden. Unterstützung erhalten diese von Peter Schützinger. Das Programm für die Festwoche werde bereits diskutiert. Obligatorisch seien der Bieranstich und der Gauheimatabend. Weiter werden voraussichtlich ein Chiemgauer Tanzfest, ein Volksmusikabend und ein Oberkrainerabend stattfinden. Zudem könnte man noch einen Kabarettabend einbauen. Als Festplatz würde sich die Wiese zwischen Rachlweg und Baptistiweg eignen. Mit den Eigentümern und Pächtern der betreffenden Grundstücke wurde bereits gesprochen.

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Stadelbau: Schon 400 ehrenamtliche Stunden

Über den Vereinsstadelbau berichtete Zweiter Vorsitzender Hermann Neumayer jun. Die Bodenplatte ist fertig, die Versorgungsleitungen sind verlegt. Ostseitig wurden zudem die Rasengittersteine platziert. Das gespendete Bauholz werde derzeit für den Aufbau zugeschnitten und gehobelt. Bislang wurden 400 ehrenamtliche Arbeitsstunden eingebracht. Neumayer denkt, dass noch im Winter der Stadel aufgestellt und das Dach abgebunden werden könne.

Pertl bestätigte den Fleiß, der beim Vereinsstadel an den Tag gelegt werde und lobte den Zusammenhalt. Er sei sich sicher, dass sowohl der Stadelbau wie auch das Gaufest »sauber über die Bühne« gehen werden. Zeitliche Probleme sehe er keine, da der Stadel voraussichtlich im Frühjahr fertig ist und erst danach die heiße Planungsphase für das Gaufest beginne.

Für die anstehenden Aufgaben ist der Verein auch durch die starke Jugendarbeit gerüstet. Mit 49 Kindern im Probenbetrieb habe man eine sehr starke Truppe, so Jugendleiter Andi Hell. Organisiert wurde ein Jugendhoagart von und mit den Kindern, getanzt wurde bei zwei Almtänzen, zwei Standkonzerten und beim Obstangerfest.

Auf ein ereignisreiches Jahr können auch die 20 Aktiven zurückblicken, wie Vorplattler Sepp Perl jun. berichtete. Glühweinfest und Faschingsball, Gaudirndldrahn und Hoagart in Siegsdorf, Standkonzerte und Barbetrieb beim Obstangerfest gehörten zu den Aktivitäten. Lustig berichtete er auch über den mit Hindernissen behafteten Aktiven-Ausflug in die Tschechei.

Röckefrauenvertreterin Karin Sturm informierte über die zusammengestellte Liste »Was zieh ich an«, in der genau beschrieben wird, zu welchem Anlass welches Gewand getragen wird. Für das Gaufest werde man sich im Winter mit den Anstecknadeln befassen.

Schließlich galt es noch, verdiente Mitglieder zu ehren. Seit 25 Jahren im Verein sind Sabine Guggenbichler, Andrea Hilz, Günther Klott und Michi Gaukler. Auf ein halbes Jahrhundert Vereinstreue können Fred Gaukler, Karl Gasteiger und Brigitte Bretzner verweisen und bereits seit 60 Jahren ist Rosa Lehrberger im Verein.

Weisser verwies noch auf den ersten Staudach-Egerndacher Advent am Freitag ab 15 Uhr im Garten des Gasthofs Ott wie auch auf die Weihnachtsfeier am 8. Dezember ab 19.30 Uhr im Trachtenheim. tb

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