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Verein »Eine Halle für Grabenstätt« macht weiter

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Das Foto zeigt die neue Vorstandschaft des Fördervereins »Eine Halle für Grabenstätt« (von links) mit Vorsitzendem Karl-Heinz Austermayer, Schriftführerin Conny Austermayer, Schatzmeisterin Gabi Lohwasser, dem Stellvertretenden Schatzmeister Thomas Langerspacher und dem Stellvertretenden Vorsitzenden Bürgermeister Georg Schützinger. (Foto: Peter)

Grabenstätt. Bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins »Eine Halle für Grabenstätt« entschieden sich die Mitglieder für den Weiterbestand des Vereins und gaben der erforderlichen Satzungsänderung ein einstimmiges Votum. Dem Verein steht künftig der neu gewählte Vorsitzende Karl-Heinz Austermayer vor. Der Gründungsvorsitzende Manfred Langerspacher kandidierte nicht mehr und gab das Amt in jüngere Hände. Der Förderverein hat 124 Mitglieder.


Vor der Neuwahl standen zwei Änderungen der Satzung an. In Paragraf 2 ist der Vereinszweck festgeschrieben die Förderung des Baus einer Sport- und Mehrzweckhalle. Dazu kam nun der Zusatz, dass auch der Kauf von Sportgeräten und Ausrüstungsgegenständen gefördert werden sollen. Zusätzlich wurde Para–graf 8, in dem die Zusammensetzung der Vorstandschaft geregelt ist, an die neue Situation angepasst. So wurde die engere Vorstandschaft von sieben auf fünf Mitglieder reduziert.

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Neben Austermayer wurden gewählt als Stellvertretender Vorsitzender Bürgermeister Georg Schützinger, als Schatzmeister Gabi Lohwasser, Stellvertretender Schatzmeister Thomas Langerspacher, Schriftführerin Conny Austermayer sowie als Beisitzer Rudolf Aigner, Renate Meier, Rudolf Frimmel, Gerhard Hunklinger und Peter Dietl. Kassenprüfer bleiben Lothar Hermann und Alois Lex.

Schützinger berichtete, der Förderverein habe mit Aktivitäten wie der Beteiligung an Adventsmärkten in Grabenstätt und dem Verkauf von Bodenanteilen rund 96 000 Euro sowie noch einmal rund ein Viertel dieser Summe an Sachzuwendungen und 6000 Arbeitsstunden beim Hallenbau akquiriert.

In der Folge beriet die Vorstandschaft immer wieder darüber, ob der Verein sich auflösen soll, da das Hauptziel, der Bau der Halle, erreicht ist, oder ob der Vereinszweck erweitert werden soll. In die Beratungen war auch die Vorstandschaft des TSV Grabenstätt mit Vorsitzendem Roman Metzner eingebunden. Schließlich habe man beschlossen, den Vereinszweck zu erweitern und den Verein zu erhalten, so Schützinger.

Mit der Einweihung im Juni sei ein großer Punkt gesetzt worden und jeder könne darauf stolz sein, so Zweiter Bürgermeister Robert Muggenhamer. Mit der Halle sei etwas für den ganzen Ort geschaffen worden, das Gemeinschaftswerk sei für alle Gruppierungen und Vereine im Ort realisiert worden. Durch den Erhalt des Fördervereins könne der Verein den Geist, der das Gemeinschaftswerk ermöglicht habe, weitertragen.

Der TSV-Vorsitzende danke allen Beteiligten für ihr Engagement, die neue Halle schaffe Möglichkeiten weiterer Abteilungen, sagte Metzner dann. So gebe es bereits großes Interesse am Tischtennis, bei dem sich beispielsweise der Förderverein beim Erwerb der Tischtennisplatten wieder einbringen könnte. Er könne sich jedoch durchaus auch vorstellen, dass zusätzliche Tribünenelemente zur besseren Gestaltung künftiger kultureller Veranstaltungen nützlich wären.

Metzner fügte an, dass durchaus in Betracht gezogen worden sei, dass es durch die Erweiterung des Vereinszwecks zu einer Fluktuation kommen könne. Das schmälere jedoch die bisherigen Leistungen der Beteiligten in keiner Weise, auch wenn wegen der Erweiterung des Vereinszwecks einige die Mitgliedschaft beendeten, machte Metzner deutlich. MP