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Verdienstmedaille für Georg Grabner

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Landrat Georg Grabner wurde in München mit der Kommunalen Verdienstmedaille in Silber ausgezeichnet. Innenminister Joachim Herrmann (links) würdigte Grabner ausführlich in seiner Laudatio. (Foto: Bayerisches Innenministerium)

18 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens hat Innenminister Joachim Herrmann in München die Medaille in Silber und Bronze für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung verliehen.


Auch Georg Grabner, Landrat des Landkreises Berchtesgadener Land, wurde im Odeon des Bayerischen Innenministeriums eine Medaille übergeben. Sein kommunalpolitisches Wirken begann 1984.

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Mit der Kommunalen Verdienstmedaille in Gold, Silber oder Bronze werden Personen geehrt, die sich besonders durch langjährige Tätigkeit als kommunale Mandatsträger oder in anderen kommunalen Ehrenämtern um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht haben. Die Bürger können Anregungen für diese Ehrung mit einer Darstellung der Verdienste bei der Gemeinde oder beim Landratsamt einreichen. Diese und eigene Vorschläge geben die Gemeinden und Landratsämter über die Bezirksregierungen an das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr weiter.

Landrat Georg Grabner (65) erhielt nun die Kommunale Verdienstmedaille in Silber. Er ist seit 33 Jahren in der Kommunalpolitik aktiv: von 1984 bis 2002 war er Mitglied des Marktgemeinderats in Teisendorf, zugleich Mitglied des Kreistags. 1990 wurde er in den Bayerischen Landtag gewählt und »setzte sich auch dort zwölf Jahre lang nachdrücklich für die Anliegen der Region Berchtesgaden ein«, lobte Herrmann den Landrat in seiner Laudatio. Seit 15 Jahren (2002) stehe er erfolgreich als Landrat an der Spitze des Landkreises Berchtesgadener Land.

»Mit innovativen Ideen hat Georg Grabner die positive Entwicklung des Landkreises zielgerichtet vorangetrieben«, sagte Herrmann und nannte als Beispiele das weltweit einzigartige Satelliten Testgebiet »Galileo Gate«, das Schüler-Forschungszentrum Berchtesgaden oder das UNESCO-Biosphärenreservat Berchtesgaden. Zudem ging der Innenminister auf die Stärkung der Wirtschaftskraft des Landkreises, den Fremdenverkehr, Heimatpflege und Klimaschutz ein und bezeichnete sie als weitere Schwerpunkte in Grabners Politik. Nachdrücklich trete der Landrat auch für die deutsch-österreichische Zusammenarbeit im Grenzgebiet ein, »besonders bei der Wasserkraftnutzung der Unteren Salzach, dem Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs und bei grenzübergreifenden Bildungsaktivitäten«, so Herrmann weiter.

Die Betreuung und Förderung von Menschen mit Behinderung sei ihm als Vorstand der Berchtesgadener Landesstiftung sowie in seiner Funk-tion bei den Pidinger Werkstätten der Lebenshilfe Berchtesgadener Land ein Herzensanliegen, lobte Herrmann den Landrat. Große Bedeutung messe er auch der Hospizarbeit bei. Seinem Einsatz sei es zu verdanken, dass im letzten Jahr zusammen mit den Landkreisen Traunstein und Rosenheim sowie der Stadt Rosenheim das Kommunalunternehmen Chiemseehospiz in Bernau am Chiemsee gegründet worden sei. »Landrat Grabner ist ein engagierter Kämpfer für die Anliegen seiner Heimat, dessen erfolgreiches Wirken weithin anerkannt ist.« ka