weather-image
-1°

Verbiss hält sich in Grenzen

0.0
0.0

Traunreut. Die Jagdgenossenschaft Pierling beschäftigte sich in ihrer Mitgliederversammlung im Gasthaus Springer in Traunwalchen mit der Entwicklung der Verbissschäden, die sich in diesem Jagdrevier nur gering sind.


Zufrieden blickte Jagdvorsteher Gottfried Gallinger auf das abgelaufene Jahr zurück. Laut Kassier Josef Ostermayer gab es ein kleines Plus in der Kasse, das den Rücklagen zugeordnet worden sei. Neben den üblichen Ausgaben seien auch Kosten für einen Katasterplan angefallen. Wie Gallinger weiter mitteilte, sei der Abschussplan für die Jahre 2010 bis 2012 erfüllt worden. Im letzten Jahr habe Jagdpächter Josef Ostermayer zusammen mit seinen Jägern zehn Rehböcke, vier Rehkitze sowie neun Rehgeißen bzw. Schmalrehe erlegt. Außerdem erlegten sie zwölf Krähen, zwei Füchse, einen Dachs sowie fünf Tauben und 27 Enten. Dem Autoverkehr fielen vier Rehe zum Opfer.

Anzeige

Mit der strikten Einhaltung der Abschusszahlen aber auch mit der Verwendung von Verbissmitteln und Klammern konnte der Verbissschaden gering gehalten werden, wie man bei einer Waldbegehung festgestellt habe. Gallinger bedauerte allerdings, dass zum Zeitpunkt der Jahresversammlung das »Forstliche Gutachten zur Situation der Waldverjüngung« noch nicht vorlag.

Angesichts des »günstigen« Wildverbisses schlug er den abstimmungsberechtigten Mitgliedern der Jagdgenossenschaft vor, der Unteren Jagdbehörde im Landratsamt zu empfehlen, den Abschussplan für die kommenden drei Jahre zu belassen, wie er für die vergangenen drei Jahre war. Dieser Vorschlag wurde einstimmig begrüßt und vom Traunwalchner Jagdvorsteher Johann Wimmer unterstützt. ga

- Anzeige -