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Veranstaltungen organisieren und mehr

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Der Vorstand des neuen Freundes- und Fördervereins des Kreisaltenheims Grabenstätt setzt sich zusammen aus Schriftführer Michael Hille (von links), Zweiter Vorsitzenden Marie-Luise Richter, Dritter Vorsitzenden Monika Sandbichler, Kassenwart Werner Fluhry, Beisitzerin Ute Freinecker, Vorsitzenden Bürgermeister Georg Schützinger, Beisitzer Ludwig Eglseer und Zweitem Bürgermeister Robert Muggenhamer. (Foto: Müller)

Grabenstätt. Jetzt hat auch das Kreisaltenheim Grabenstätt einen Freundes- und Förderverein. Die 21 Gründungsmitglieder wählten Bürgermeister Georg Schützinger einstimmig zum Vorsitzenden und Marie-Luise Richter zu dessen Stellvertreterin. Dritte Vorsitzende wurde Monika Sandbichler, die als Geschäftsführerin der drei Kreisaltenheime in Trostberg, Palling und Grabenstätt die Gründung des Vereins maßgeblich vorangetrieben hat. Michael Hille ist Schriftführer, Werner Fluhry Kassenwart. Heimleiterin Ute Freinecker und der von den Bewohnern gewählte Heimbeiratsvorsitzende Ludwig Eglseer gehören der Vorstandschaft als Beisitzer an. Kassenprüfer sind Sabine Krämer und der gemeindliche Geschäftsleiter Andreas Lindlacher.


Zweiter Bürgermeister Robert Muggenhamer gratulierte den Gewählten und sprach von einer »verantwortungsvollen Aufgabe«. Die großen Themen Pflege und Altenpflege müssten in der Gesellschaft noch mehr Gehör finden. Nachdem sich die 21 Teilnehmer eingangs für eine Mitgliedschaft entschieden hatten, wurde die Gründung des Vereins einstimmig beschlossen. Die Satzung, die sich Sandbichler zufolge schon in Trostberg sehr bewährt habe, wurde letztlich einstimmig abgesegnet.

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Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit sei auch deshalb von Bedeutung, weil »man dann eine Spendenquittung ausstellen kann«, stellte Schützinger klar. Nach den Neuwahlen einigten sich die Mitglieder darauf, den vorgeschlagenen jährlichen Mitgliedsbeitrag in Höhe von zehn Euro auf zwölf Euro zu erhöhen. Dieser solle noch in diesem Jahr von den fördernden Mitgliedern eingezogen werden. »Unser Förderverein ist eigentlich auf die Centa aufgebaut«, die über Jahre hinweg verschiedene Aktionen auf die Beine gestellt habe, lobte Richter sichtlich gerührt Altentherapeutin Centa Oettl. Heimleiterin Ute Freinecker würdigte im Namen der Heimbewohner und der Belegschaft die Gründung des Vereins.

Schon zu Beginn hatte Bürgermeister Schützinger das Vorhaben begrüßt und um »breite Unterstützung« gebeten. Es handle sich zwar um ein »sehr aktives Heim«, dennoch könne solch ein Verein zusätzliche Aufgaben übernehmen, beispielsweise Veranstaltungen organisieren. »Mit dem Verein können wir Dinge unterstützen, die sonst nicht so leicht zu bewältigen sind«, betonte Sandbichler auch mit Blick auf die klammen öffentlichen Kassen. So solle er unter anderem zusätzliche Leistungen für Senioren im Heim und in der Gemeinde möglich machen.

Es sei wichtig, dass das Kreisaltenheim auch in Zukunft in öffentlicher Hand bleibe, stellte das Gemeindeoberhaupt klar und erinnerte daran, dass der Landkreis Traunstein einer der wenigen sei, die über Kreisaltenheime verfügen. Diese sind seit 2007 eine private GmbH & Co. KG, Gesellschafter ist aber der Landkreis. Schützinger wünschte sich, dass die Mitgliederzahl noch erheblich ansteige, denn das wäre auch gut für die Imagepflege und Außenwirkung. Für eine vernünftige Öffentlichkeitsarbeit brauche es auch einen guten Internetauftritt, appellierte Sabine Krämer. Interessenten sollten sich dort Anmeldeformulare herunterladen und sich per E-Mail an den Verein wenden können.

Der Stellvertretende VdK-Ortsvorsitzende Hans Sessann regte an, dass man künftig auch die beiden anderen Grabenstätter Altenheime »Marienstift« und »in der Au« einbeziehen sollte, wenn der Freundes- und Förderverein eine bestimmte Größe erreicht habe. mmü