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VdK sucht händeringend Vorstandsmitglieder

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Die verdienten Mitglieder des VdK Traunreut wurden geehrt (von links): Johann Schlegel (25 Jahre), Brunhild Nietsch (30 Jahre), der Ehrenvorsitzende des Traunwalchener Ortsverbands Michael Schmidt (25 Jahre) und Herbert Reichl (40 Jahre). (Foto: Müller)

Im Rahmen der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der VdK-Ortsverbände Traunreut und Traunwalchen in der Sportgaststätte des TuS Traunreut wurden langjährige Mitglieder geehrt.


VdK-Kreisvorsitzender Rudi Göbel, sein Stellvertreter Walter Hindlinger und Ewald Polster ehrten die Mitglieder des Traunwalchner Ortsverbands Hannelore Galski (25 Jahre), Christian Kloos (10 Jahre) sowie deren Ehrenvorsitzenden Michael Schmidt (25 Jahre) sowie die Traunreuter Ortsverbandsmitglieder Herbert Reichl (40 Jahre), Brunhild Nietsch (30 Jahre), Johann Schlegel (25 Jahre), Angelika Piller, Gertrud Riediger und Herbert Schwarzer (je 10 Jahre).

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»Unser Problem ist derzeit, dass in beiden Ortsverbänden die bisherigen Vorstandsmitglieder aus gesundheitlichen Gründen, Wegzug und Ähnlichem nicht mehr aktiv mitarbeiten können«, bedauerte Kreisvorsitzender Göbel. Die Bemühungen, eine nach der Satzung agierende Vorstandschaft mit einem Vorsitzenden, einem Stellvertreter, einem Schriftführer und einem Kassier für eine Wahl vorzuschlagen, seien in Traunreut und Traunwalchen bisher nicht erfolgreich gewesen.

Einige Mitglieder hätten zwar ihre Bereitschaft bekundet, in einer Vorstandschaft mitzuarbeiten, doch man brauche noch mehr Personen, so Göbel. Der Kassier werde von der gewählten Vorstandschaft berufen. Seine Tätigkeit sei nicht vergleichbar mit jener bei anderen Vereinen und Verbänden, da die gesamte Buchhaltung in der Kreisgeschäftsstelle in Traunstein abgearbeitet werde, erklärte Göbel.

Benötigt würden zudem Beisitzer, die als »Kümmerer« die Nöte am Ort aufgreifen, damit Bürgern in Not effektiv geholfen werden könne. Die Rechtsberatung in der Kreisgeschäftsstelle versuche die gesetzlichen Ansprüche durchzusetzen, aber es gebe häufig auch Probleme des Alltags, die schon von den Vorstandschaften am Ort gelöst werden könnten.

Um die Erfolgsgeschichte des größten deutschen Sozialverbands fortschreiben zu können, brauche man weiterhin das vielfältige soziale Engagement in den Ortsverbänden, appellierte Göbel. Die Betreuungsaufgabe für die Menschen habe sich seit 70 Jahren bewährt und sei das Erfolgsgeheimnis des VdK.

Auch die stetige Einflussnahme auf die Sozialpolitik in Deutschland sei in den letzten vier Jahren unter Präsidentin Ulrike Mascher von Erfolg gekrönt, betonte Göbel mit Blick auf die erfüllten VdK-Forderungen zur Verbesserung der Mütterrente und der Einführung des Mindestlohns. mmü

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