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Unterschlagenen Anhänger sichergestellt

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Foto: dpa/Symbolbild

Die Traunsteiner Fahnder stellten in der Nacht auf Donnerstag einen zur Fahndung ausgeschriebenen Anhänger auf der Autobahn bei Grabenstätt sicher.


Die Streifenbesatzung der Traunsteiner Fahnder stoppten den 43-jährigen Fahrer eines Kleintransporters in der Nacht auf Donnerstag auf der A8 bei Grabenstätt. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Anhänger mit Münchner Kennzeichen wegen Unterschlagung zur Fahndung ausgeschrieben war.

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Der 43-jährige Rumäne konnte sich nur wenig verständlich machen und wurde auf die Dienststelle gebracht. Laut seinen Aussagen komme er aus seiner Heimat und sei auf dem Weg zurück nach München.

In einem Telefont mit dem Eigentümer des Anhängers stellte sich heraus, dass der Anhänger an einen ehemaligen Arbeitskollegen verliehen worden war, aber dann nicht mehr zurückgegeben wurde. Nachdem er dann erfahren hatte, dass sein Kollege auch nicht mehr zu seiner Arbeitsstätte in München erschienen war und seine Miete nicht pünktlich zahlte, erstattete der Eigentümer Anzeige wegen Unterschlagung.

Am Donnerstagvormittag stellte sich die Angelegenheit als großes Missverständnis heraus. Das Auto des Kollegen, der den Anhänger ausgeliehen hatte, war kaputt gegangen. Da die Reparatur etwas länger dauerte, konnte er die Rückfahrt erst später antreten.

Der 43-Jährige musste seine Fahrt nach München ohne Anhänger fortsetzen, da die erforderlichen Unterlagen für eine Rückgabe an den Eigentümer durch die Staatsanwaltschaft noch nicht vorlagen.