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Unterschiedliche Kulturen auf der Bühne

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Die Tänzerinnen der Gruppe »Unique« vom TuS Traunreut erzählten auf der Bühne kleine Geschichten. (Foto: Mix)

Traunreut – Die große kulturelle Vielfalt in Traunreut zeigten beim »Tanz der Kulturen« im Rahmen des Herbstfestes verschiedene Gruppierungen aus der Stadt. Auf der Bühne am Rathausplatz wurde getanzt, gesungen, geplattlt und geschnalzt. Sepp Harbeck führte durch das Programm und stellte die einzelnen Gruppen, die vorwiegend aus Kindern und Jugendlichen bestanden, vor.


Die Kinder- und Jugendgruppe des Trachtenvereins »D’Traunviertler« Traunwalchen, die Goaßlschnalzer des Trachtenvereins, Alegro-Dance, die Gruppe »Unique« vom TuS Traunreut sowie der russlanddeutsche Chor »Hoffnung« sorgten für ein abwechslungsreiches und schwungvolles Programm.

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Bayerische Tradition zeigten die Traunwalchner Trachtler in Form von schneidigen Plattlern und alten Trachtentänzen. Eine große Schar Buben und Mädchen in Tracht war beim Herbstfest vertreten und erfreute die Besucher mit ihren Auftritten. Insgesamt rund 30 junge Tänzerinnen gehören den Gruppen mit Namen »Alegro-Dance« von Alesia Grenz an. Einige von ihnen führten tolle Choreografien vor. Eine neue Gruppe des TuS, die dieses Jahr erstmals beim Herbstfest auftrat, heißt »Unique« und erzählte tänzerisch kleine Geschichten auf der Bühne. Die tanzenden Kinder waren in bunte Kostüme gekleidet und meisterten ihre Auftritte souverän. Als einzige Gruppe Erwachsener sang der Chor »Hoffnung« alte russische und deutsche Volkslieder.

Die Veranstaltung lockte zahlreiche Zuschauer an, der Platz vor der Bühne war während der rund einstündigen Aufführung stets dicht belagert. Glück hatten die Veranstalter, die ARGE Traunreut und Organisator Muk Heigl, mit dem Wetter. Es war zwar kühl, aber entgegen der Prognose blieb es am Samstag trocken und zeitweise kam sogar die Sonne durch.

Auf dem Rathausplatz waren mehrere Fieranten. Anlässlich des zweiten Familien-Herbstfestes gab es kostenlose Gulaschsuppe für alle. Bürgermeister Klaus Ritter und zehn Stadträte hatten sich bereit erklärt, die Bürger zu bedienen. »Wir wollen durch diese Aktion mit den Leuten ins Gespräch kommen, sie haben hier die Gelegenheit, Stadträte kennenzulernen und mit ihnen zu reden«, betonte Klaus Ritter. Außer der Suppe gab es für die Besucher viele weitere Leckereien wie Langosch, Crepes, Kartoffelchips und anderes mehr, erstmals war auch ein Espressomobil nach Traunreut gekommen. Die jungen Besucher des Festes vergnügten sich auf dem Bungeetrampolin, bei den Waterballs, mit der Eisenbahn, auf der Schiffschaukel und anderem.

Abends ging es dann im beheizten Zelt weiter. Die ursprünglich angekündigten Siegerbands aus dem Bandcontest von JUZ und ARGE konnten zwar wegen Krankheit nicht auftreten, es gab aber angemessenen Ersatz. Als Erster spielte der junge »Reverend Stomp« aus Graz einen eindrucksvollen Blues; passend zum Familienherbstfest spielte dann die »Familienband Kraller«, bestehend aus Tom und Brigitte Kraller mit Sohn Tobias, Stücke von Stones bis Udo Jürgens. Hauptakt des Abends war »Creedence Revival«. Die Band verstand es, auch bei nicht ganz vollem Zelt, die Stimmung zum Kochen zu bringen.

Den Auftakt des dreitägigen Familienfestes in Traunreut bildete das Weinfest am Freitagabend. Allerdings blieben die Gäste aus – vermutlich wegen des nasskalten Wetters kamen nur wenige Besucher. Die waren dann aber gut drauf und ließen sich den edlen Rebensaft und die Brotzeiten schmecken. mix/ga

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