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Unterführung soll bis Pfingsten fertig sein

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Bis Pfingsten soll hier an der Staatsstraße 2096 auf Höhe der Abzweigung Hirschauer Bucht eine Geh- und Radwegunterführung entstehen. (Foto: Müller)

Grabenstätt – Seit vergangener Woche laufen die Bauarbeiten an der Staatsstraße 2096 auf Höhe der Abzweigung Hirschauer Bucht. Bis Pfingsten soll dort eine Fuß- und Radwegunterführung entstehen. Der Verkehr – in Spitzenzeiten bis zu 10 000 Fahrzeuge täglich – rollt bis dahin über die bereits im Dezember fertiggestellte, gut 150 Meter lange Baustellenumfahrung. Die Geschwindigkeit ist dort auf 30 Stundenkilometer beschränkt.


Allein die provisorische Umfahrung kostet rund 46 000 Euro. Mit rund 15 000 Euro schlage die letzte Woche erfolgte Verlegung der unweit der Staatsstraße verlaufenden Chiemsee-Ringkanal-Druckleitung zu Buche, betonte Bürgermeister Georg Schützinger bei einem Pressetermin. Die Brutto-Angebotssumme für die komplette Baumaßnahme belaufe sich auf rund 570 000 Euro. Es sei ein Glücksfall gewesen, dass man den notwendigen Grundstückstausch im Vorjahr erfolgreich über die Bühne gebracht habe, meinte der Rathauschef.

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Die Geh- und Radwegunterführung erfolgt unter Federführung des Abwasser- und Umweltverbands (AUV) Chiemsee, der 2010 das ambitionierte Projekt »Chiemseerundweg« in Angriff genommen hat. Die einzelnen Mitgliedsgemeinden sind hier gefordert, in ihrem Bereich Schwachstellen auszumerzen. Die Planung hat der AUV inne, bezahlt werden die Maßnahmen aber von den jeweiligen Kommunen. Diese können aber mit einer Bezuschussung von 50 Prozent aus einem Förderprogramm der Regierung von Oberbayern rechnen.

Was den Chiemseerundweg anbelangt, war erst im vergangenen Dezember die Rothgrabenbrücke zwischen Übersee und Grabenstätt fertiggestellt worden. Im Januar gab der Grabenstätter Gemeinderat dann grünes Licht für die Unterführung, die insbesondere aus Gründen der Verkehrssicherheit immer wieder gefordert worden war. Da man sich in einem Landschaftsschutzgebiet befindet, hatte die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Traunstein zudem eine naturschutzrechtliche Erlaubnis für den Bau erteilen müssen. mmü