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"Unsere Art zu leben dürfen wir nie zur Disposition stellen"

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Er eröffnete den Neujahrsempfang: CSU-Kreisvorsitzender und Landrat Siegfried Walch (rechts). Daneben sein Vorgänger im Ehrenamt und Landtagsabgeordneter Klaus Steiner. Foto: Wittenzellner

Waging am See – "Die lokale Ebene und weltweit bedeutende Ereignisse rücken immer mehr zusammen", betonte der CSU-Kreisvorsitzende Siegfried Walch am Freitagabend im Rahmen des Neujahrsempfanges des CSU-Kreisverbandes.


Viele geladene Gäste aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kirchen, Soziales, Schulen und Behörden waren der Einladung gefolgt.

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Für die CSU und ihre heimischen Vertreter war der Abend auch eine Möglichkeit "Danke" für die gute Zusammenarbeit zu sagen. Doch es ging weit über die Parteigrenzen hinaus: "Das ist nicht nur der Empfang einer Partei, sondern einer Heimat." Landrat Walch richtete seinen Dank vor allem auch an die vielen Vertreter aus dem heimischen Ehrenamt. "Sie übernehmen tagtäglich viel Verantwortung und schauen, dass es bei uns funktioniert."

Der "Heimatbegriff" war auch zentrales Thema seiner rund 20-minütigen Ansprache, "in der 'Heimat' in den letzten Jahren verlacht, vertuscht und in eine Ecke gestellt wurde und doch längst wieder in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist." Es sei von elementarer Bedeutung, die intakte Kulturlandschaft und Natur zu erhalten und sorgsam mit ihr umzugehen. Gleichzeitig mahnte er: "Unsere Art zu leben, dürfen wir nie zur Disposition stellen."

Für den richtigen Ton beim Neujahrsempfang sorgte die Lischkapelle. awi