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Ungewöhnlicher Angriff von Hornissen bei Absicherung einer Pannenstelle

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Rettungswagen im Einsatz
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Ein Rettungswagen fährt mit Blaulicht durch eine Straße. Foto: Marcel Kusch/Archiv Foto: dpa

Grabenstätt - Dass es bei Nachtschichten am Wochenende immer wieder zu Angriffen auf Polizeikräfte so wie Hilfs- und Rettungsdienste kommt, ist leider nicht selten zu lesen. Bei Vorliegen einer derartigen Einsatzmitteilung sind oft berauschende Mittel im Spiel und die Einsatzkräfte bereits im Vorfeld sensibilisiert und trainiert.

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Nicht so bei einem Ereignis in der vergangenen Nacht:

Kurz nach Mitternacht entdeckte eine Streife der Verkehrspolizei Traunstein auf der BAB A8 in Richtung Salzburg im Bereich eines Steigungs- und Kurvenabschnitts ein Pannenfahrzeug. Der rechte Fahrstreifen wurde gesperrt, die übrigen Verkehrsteilnehmer mittels Blaulicht und Blitzleuchten vor der Gefahrenstelle gewarnt.

Unvermittelt fiel plötzlich ein kleiner Schwarm Hornissen über die Polizeibeamten und den Havaristen her und setzten sich auf den gelben Warnwesten nieder. Während es den Polizeibeamten gelang, diese von den geschlossenen Warnschutzanzügen zu schütteln, so dass diese auf die Fahrbahn fielen und umherkrabbelten, hatte der liegengebliebene Fahrzeugführer weniger Glück.

Eine Hornisse kletterte auf der Warnweste nach oben und stach diesen in den Hals, was unter anderem zu Atemnot führte. Er musste vom Rettungsdienst und Notarzt vor Ort versorgt werden und wurde anschließend ins Klinikum Traunstein verbracht.

Zahlreiche Hornissen überlebten die Nacht nicht, sie krabbelten auf die nicht gesperrte Fahrspur und wurden überrollt.