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»Umweltschule in Europa«

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Umweltministerin Ulrike Scharf (von links) überreichte Rektorin Daniela Wolfgruber und stellvertretender Schulleiterin Melanie Reuter die Auszeichnung »Umweltschule in Europa«.

Taching am See – Über die Auszeichnung »Umweltschule in Europa – Internationale Agenda 21 – Schule« darf sich die Grundschule Taching freuen. Rektorin Daniela Wolfgruber und stellvertretende Schulleiterin Melanie Reuter konnten die Auszeichnung in München von Umweltministerin Ulrike Scharf nun entgegennehmen.


Die Auszeichnung »Umweltschule in Europa« wird für Projekte zu den Themen Umwelt und Nachhaltigkeit vergeben. Um die Auszeichnung zu erhalten, muss eine Dokumentation der Projekte einer Fachjury aus Vertretern des Umwelt- sowie des Kultusministeriums, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen und des Landesbunds für Vogelschutz vorgelegt werden und diese überzeugen.

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Die Grundschule Taching beschäftigte sich mit Artenschutz und Artenvielfalt. Daraus ergaben sich zahlreiche Einzelprojekte, wie zum Beispiel der Bau einer Überwinterungshilfe für Igel. Außerdem beschäftigen sich die Tachinger Schüler zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Biodiversität und Artenschutz des Annette-Kolb-Gymnasiums Traunstein mit dem Löffelkrautvorkommen im Meisentaler Kalkquellmoor. Darüber hinaus setzten sie sich intensiv mit der Wimperfeldermaus und der Artenvielfalt der Streuobstwiese neben der Schule auseinander, besuchten einen Biobauernhof oder nahmen an einer Waldbegehung teil.

Neben der Grundschule aus Taching, die die Auszeichnung »Umweltschule in Europa« heuer zum ersten Mal erhielt, wurden auch noch drei weitere Schulen aus der Region ausgezeichnet, die in den vergangenen Jahren schon einmal Umweltschulen waren. Über den Titel freuen sich auch das Annette-Kolb-Gymnasium Traunstein, die Staatlichen Realschule Trostberg und das Rottmayr-Gymnasiums Laufen. fb

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