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Umfeld des Dorfbrunnens soll schöner werden

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Die große Kiesfläche rund um den Dorfbrunnen in Übersee soll schöner gestaltet werden. Vor allem sollen mehr grüne Bereiche den Platz attraktiver machen. (Foto: T. Eder)

Übersee – Verschönerungen der Kiesflächen im Umfeld des Dorfbrunnens wünschte sich die CSU-Fraktion und zeigte dem Gemeinderat in dessen jüngster Sitzung zugleich Möglichkeiten, wie dies mittels Rosenflächen und Blumenbeeten gelingen könnte. Fast einhellig wurde der Antrag zur Umgestaltung angenommen, wobei auch der Gartenbauverein involviert werden soll.


Mehr Leben wolle die CSU- Fraktion auf dem Dorfbrunnenplatz spüren und deshalb sollte dieser Bereich auch ansprechender gestaltet werden, sagte dazu Alois Huber (CSU), der den Antrag vorbrachte. Er betonte, dass auf keinen Fall der Bauernmarkt, der sich hier etablieren könnte, verhindert werden solle. Eine Alternative zeigte die Fraktion anhand eines von Marco Ehrenleitner (CSU) ausgearbeiteten Plans auf. Die Kiesfläche wäre durch Blumenbeete durchbrochen.

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Den sehr erfolgreichen Dorfmarkt dürfe man nicht behindern, so Bürgermeister Marc Nitschke. Laut Anton Stefanutti (Grüne) sollten die Bürger in die Gestaltung einbezogen werden. Dass der Platz zu wenig belebt ist, bemängelte auch Christian Huber (ADFÜ). Erst wenn es gelänge, mehr Leute auf den Platz zu bringen, lebe dieser.

Maria Steinert (SPD) meinte, dass man sich mit Beeten diesen Platz nicht verbauen dürfe. Sie riet zur Begrünung mit großen Kübelpflanzen, die bei Bedarf auch zur Seite gerutscht werden können. Erika Stefanutti (FBL) schlug vor, den Gartenbauverein mit seinen Ideen einzubinden. Sie konnte sich ein Klangspiel als Anreiz für Kinder, den Platz zu besuchen, vorstellen.

Zur Platzsituation gehören auch Kiesflächen, so Ludwig Ertl (FBL). Allerdings müssten auch diese gepflegt werden. Den Platz mit Kübelpflanzen auszustatten, hielt er für gut. Leo Segin (CSU) informierte, dass der Platz, wie er sich nun präsentiere, von einer Konzeptgruppe entwickelt wurde. Hier erneut eine Konzeptgruppe ins Leben zu rufen, sei wie mit Kanonen auf Spatzen schießen, fügte Nitschke an und schlug vor, zunächst einen Ortstermin mit Bauhof und Gartenbauverein zu veranlassen. Dem stimmten bis auf einen Gemeinderat alle zu.

Zum Ortsbild gehören aber auch saubere Wege. Viermal pro Woche sei, so Nitschke, eine Hundekontrolleurin unterwegs gewesen. Ihr sei aufgefallen, dass sich die meisten einheimischen Hundebesitzer ordentlich verhalten. Das Hauptproblem seien freilaufende Hunde an der Beckerscheibe im Bereich des Chiemseeufers. Ein Bußgeld musste noch nicht verhängt werden, da es bislang keine »Wiederholungstäter« gebe, erklärte er. Allerdings werde nun der erste Bußgeldbescheid hinausgehen, da ein Besitzer zum wiederholten Mal den Hundekot liegen ließ. In der kommenden Badesaison werde es vermehrte Kontrollen geben.

Anton Stefanutti (Grüne) konnte bislang keine sichtbare Verbesserung feststellen. Immer noch würden viele Hunde nicht angeleint. Stefan Haneberg (ADFÜ) sprach sich für eine Verlängerung der Anleinpflicht in Wiesenbrütergebieten aus und Leo Segin (CSU) meinte, dass vonseiten der Gemeinde ein Appell gestartet werden sollte und auch Jäger und Landwirte Hundebesitzer ansprechen sollten. tb