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Ufersicherungen an den Bächen geplant

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Wonneberg. Um die Ufersicherungen am Panolsgraben, Gänsgraben und Dobelgraben ist es bei der jüngsten Sitzung des Wonneberger Gemeinderats gegangen. Im aktuellen Jahr, so erläuterte Bürgermeister Josef Mayr, seien bereits Bachsteine gekauft und angeliefert worden. Wenn das Wetter mitspielt, könnten die Verbauungen noch in den Wintermonaten ausgeführt werden.


Die Gemeinde erhält für die Ufersicherungsmaßnahme einen Zuschuss nach dem Gewässerpflegeplan von 30 Prozent. Für weitere Maßnahmen im Gänsgraben und Dobelgraben sind Finanzmittel im Haushalt 2014 vorgesehen. Geplant ist auch, den Greinacher Bach in nächster Zeit zu inspizieren.

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Baubeginn steht nichts mehr im Weg

Der Bürgermeister stellte außerdem die aktuelle Planung der Rückhaltemaßnahme in Enzersdorf vor, die im Rahmen der Flurneuordnung durchgeführt werden soll. Die Pläne wurden bereits zur Genehmigung eingereicht, die vorbereitenden Arbeiten sind soweit abgeschlossen, einem Baubeginn im Frühjahr steht somit nichts mehr im Wege.

Nach kurzer Diskussion beschloss der Wonneberger Gemeinderat einstimmig den Einbau von Uferverbauungen im Panolsgraben bei Scharling sowie im Regenrückhalteweiher in Weibhausen.

Eine längere Diskussion gab es zu einer Bauanfrage im Rudolf-Müller-Weg. Die Antragsteller wollen zwei Gartengerätehäuschen und eine Pergola errichten. Die Mehrheit der Räte vertrat die Meinung, dass eine Pergola eine Sichtbehinderung für den Verkehr darstellen würde. Darum einigte sich das Gremium darauf, die Pergola abzulehnen. Dafür genehmigte der Gemeinderat die zwei Gartengerätehäuschen – obwohl der geltende Bebauungsplan St. Leonhard Nord II nur ein Nebengebäude bis maximal 25 Quadratmeter Nutzfläche vorsieht. Zugestimmt wurden schließlich auch einer Befreiung von der Dachgestaltung und einer Abweichung bei den Abstandsflächen.

Bei der Sitzung wurde auch der Wahlleiter für die Kommunalwahlen im März 2014 bestellt. Der Gemeinderat fasste den einstimmigen Beschluss, dass Bürgermeister Josef Mayr als Wahlleiter fungieren soll; sein Stellvertreter ist Norbert Ortner. Der Wahlleiter ist verantwortlich für die ordnungsgemäße Durchführung der Wahl in der Gemeinde.

Einen Zuschuss von 155 Euro für das Jahr 2013 gewährte der Gemeinderat dem Katholischen Kreisbildungswerk Traunstein für die Eltern-Kind-Gruppe St. Leonhard.

Zwei gebrauchte Fußballtore für den Sportplatz

Gemeinderat Albert Fenninger berichtete, dass für 50 Euro zwei gebrauchte Fußballtore aus Alu für den Sportplatz gekauft wurden. Die Tore werden derzeit instand gesetzt. Gemeinderat Peter Kastenhofer wies darauf hin, dass die Beschilderung für die Wallfahrtskirche St. Leonhard an der Staatsstraße stehen sollte. Durch den Bau der Umgehungsstraße stehe das Schild jetzt an der Gemeindestraße nach Weibhausen. Mit dem Vorschlag von Bürgermeister Mayr, die Angelegenheit an das Staatliche Bauamt Traunstein weiterzugeben, zeigte sich der Gemeinderat einverstanden.

Weibhausen: Mehr Sicherheit durch neue Umfahrung

Gemeinderat Alfons Mader stellte fest, dass sich die Verkehrssicherheit im Bereich der Staatsstraße 2105 mit den verschiedenen Baumaßnahmen des Staatlichen Bauamts Traunstein deutlich verbessert hätten. Die Abbiegespur in Scharling, aber auch die Einfahrten in Greinach und Weibhausen seien viel sicherer geworden, und auch die leicht geschwungene Straßenführung im Bereich Weibhausen habe sich als sehr sinnvoll herausgestellt.

Zum Abschluss des Sitzungsjahres sprach Bürgermeister Mayr seinen Dank an den Gemeinderat aus, für die außerordentlich gute und sachliche Zusammenarbeit. Sein ausdrücklicher Wunsch wäre, so Mayr, dass diese gute Zusammenarbeit im Sinne der Gemeinde nach einem fairen Wahlkampf auch künftig so stattfinden werde. Zweiter Bürgermeister Martin Fenninger dankte wiederum Mayr für seine ruhige und sachliche Arbeitsweise, die sehr viel zu dieser guten und erfolgreichen Zusammenarbeit im Gemeinderat beigetragen habe. fr