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Über 150 Einsatzkräfte bei großer Vermisstensuche im Raum Palling

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Flugzeugabsturz Schneizlreuth, Berchtesgadener Land
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Polizeihubschrauber im Einsatz (Symbolbild/BRK BGL) Foto: Symbolbild (BRK BGL)

Palling – Zu einer großangelegten Vermisstensuche mit über 150 Helfern kam es am Sonntagabend ab etwa 20 Uhr im Raum Palling. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz.


Ein vermisster Einheimischer wurde der Polizei Laufen am gestrigen Sonntagabend gegen 20 Uhr gemeldet. Weitere Hinweise deuteten darauf hin, dass die Person sich in der Umgebung von Baumham aufgehalten hatte.

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Unter Leitung der Laufener Polizei wurden mehrere Polizeistreifen der Dienststellen Trostberg, Burghausen, Traunreut und der Ergänzungsdienste aus Traunstein verständigt. Auch ein Polizeihubschrauber beteiligte sich an der Fahndung.

Die zeitgleich alarmierten Rettungshundestaffeln des BRK, der Malteser und die Rettungshundestaffel Inntal suchten zunächst ein Waldstück zwischen Baumham und Armutsham ab. Da das Gelände allerdings sehr weitläufig ist, wurden zusätzlich die Freiwilligen Feuerwehren aus Freutsmoos, Palling, Heligkreuz und Tyrlaching sowie die Kreisbrandinspektion Traunstein angefordert. Die Helfer suchten weitere Bereiche und insbesondere auch die bebauten Gebiete ab. Ein Kriseninterventionsteam betreute die Angehörigen.

Um den Einsatz abzusichern und zu koordinieren, war das BRK mit der SEG Transport und der Unterstützungsgruppe San-EL eingesetzt.

Insgesamt waren knapp 50 Einsatzkräfte des BRK, etwa 100 Angehörige der Feuerwehr und rund zehn Mitglieder der Rettungshundestaffel Inntal mehrere Stunden lang im Einsatz – leider ohne Erfolg.

Entwarnung am Vormittag

Am Montagvormittag sammelten sich erneut etliche Einsatzkräfte der Feuerwehr im Feuerwehrgerätehaus Palling, um die Suche nun bei Tageslicht fortzusetzen.

Doch schon nach kurzer Zeit konnte zum Glück Entwarnung gegeben werden. Der Vermisste wurde zwischen Kaps und Baumham unterkühlt aufgefunden und dem Rettungsdienst übergeben.

Ein großer Dank gebührt den vielen ehrenamtlichen Helfern und auch deren Arbeitgebern, die ihre Mitarbeiter für ihre ehrenamtlichen Einsätze meist problemlos freistellen.

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