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Turnhalle und Flüchtlinge

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Teisendorf – Errichtung des Gewerbegebiets Amersberg, Umrüstung auf den digitalen Behördenfunk, Generalsanierung der Turnhalle und Wiedereinstieg in die Städtebauförderung – mit diesen Schlagworten nannte Bürgermeister Thomas Gasser bei der jüngsten Sitzung des Teisendorfer Marktgemeinderats wichtige Aufgaben des Jahres 2016.


Beim schnellen Blick auf das zurückliegende Jahr könne man fast meinen, die Themen Flüchtlingszustrom, Notunterkünfte und Unterbringung von Asylbewerbern dominierten die Aktivitäten in der Region und in den Kommunen, begann Gasser seine Rückschau. »Sicher war das eine große Herausforderung und wird es auch wieder 2016 werden, die Aufgaben, die hier auf uns alle zukommen, so optimal es geht zu meistern.« Gemeinsam mit den vielen Helfern und jedem, der seine Unterstützung anbietet, werde es gelingen, die für Teisendorf eingeplanten 200 Asylbewerber »auf gute und gastfreundliche Weise« unterzubringen.

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Aber auch alle anderen Aufgaben in der Gemeinde würden mit derselben Intensität weiter geführt wie bisher. Mit einigen Zahlen umriss der Bürgermeister das abgelaufene Sitzungsjahr des Gemeinderats: In 15 Sitzungen und einem Klausurtreffen seien in 53 Stunden insgesamt 152 Beratungspunkte behandelt und meist auch die entsprechenden Beschlüsse gefasst worden. »Das sachliche, konstruktive Miteinander und nicht das Durchsetzen von Meinungen haben unsere Diskussionen und Entscheidungen geprägt«, befand der Rathauschef.

Allen Ratsmitgliedern und besonders seinen beiden Stellvertretern, dem Zweiten Bürgermeister Norbert Schader und dem Dritten Bürgermeister Gernot Daxer, sagte er Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. In seinen Dank bezog er auch die Mitarbeiter in der Gemeindeverwaltung, im Klärwerk und Bauhof ein sowie die ehrenamtlich engagierten Bürger.

»Wir sind stets dazu aufgerufen, nicht nur Bestehendes zu verwalten, sondern auch unsere Gestaltungskraft dafür zu verwenden, unsere Gemeinde erfolgreich in die Zukunft zu führen«, umriss der Bürgermeister ein für ihn wichtiges Motto.

Den Dank erwiderte stellvertretend für die Ratskollegen Zweiter Bürgermeister Norbert Schader: Er zollte Gasser Respekt für den investierten »enorm hohen Zeitaufwand«, um die umfangreichen Themen »gewissenhaft und verständlich« vorzubereiten. Auch bei den Veranstaltungen sei der Bürgermeister stets für die Bevölkerung präsent gewesen. vm