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Trotz niedriger Temperaturen gab es einen großen Ansturm

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Beim Gebrauchtfahrradflohmarkt des ADFC wechselten die Räder schnell den Besitzer. Wer sich für ein Rad interessierte, wurde von den Mitgliedern auch fachkundig beraten. (Fotos: Buthke)
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Beim Flohmarkt gab es allerlei Antikes, Skurriles oder Seltenes zu kaufen. Vor allem um die Mittagszeit war dort einiges los.

Traunstein – Einen Rekordbesuch beim Lindl-Sonntag wird die Werbegemeinschaft Traunstein zwar nicht verzeichnen können, aber trotz Temperaturen unter zehn Grad war wieder einiges los...


Die Besuchszahlen beim verkaufsoffenen Sonntag waren unter dem Strich mehr als zufriedenstellend. Wohl mit ausschlaggebend war die Tatsache, dass pünktlich zu Mittag, als die Geschäfte ihre Türen öffneten, auch die Sonne heraus kam und den einen oder anderen Unentschlossenen zu einem Bummel durch die Traunsteiner Innenstadt animierte.

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Vor allem um die Mittagszeit war wieder ganz schön was los in Traunstein, nachdem der Lindl-Sonntag am Vormittag, als sogar noch einige kleine Tropfen fielen, etwas schleppend begonnen hatte. Aber je heller der Himmel wurde, umso mehr Besucher waren zu dieser Zeit schon auf dem großen Flohmarkt und dem bunten Jahrmarkt unterwegs.

Auf dem Maxplatz, der oberen Bahnhofstraße und der Marienstraße hatten die Flohmarkthändler ihre Stände aufgebaut. Wer seine Wohnung mit etwas Antikem, Skurrilen oder Seltenem dekorieren, seine Münz-, Schallplatten- oder sonstige Sammlung erweitern oder ergänzen wollte oder eine bestimmte Rarität suchte, der war auf dem Flohmarkt mit dessen Angebot gut aufgehoben. Auch einen Kinderflohmarkt gab es im Stadtpark, der wegen der niedrigen Temperaturen aber kleiner ausfiel als in den vergangenen Jahren.

Umfangreiches Angebot beim Ostermarkt auf dem Stadtplatz

Ein rundherum feines Jahrmarktangebot wartete beim traditionellen »Ostermarkt« auf dem Stadtplatz auf die Besucher. Seit die Jahrmärkte vom Karl-Theodor-Platz auf den Stadtplatz verlegt wurden, ist die Zahl der Fieranten zwar kleiner geworden, dem Angebot tut dies jedoch keinen Abbruch. Es ist alles vorhanden, was man sich von einem Jahrmarkt erwartet: Bekleidung, Spielzeug, Haushaltswaren, Lebensmittel, Süßigkeiten, Modeschmuck und vieles mehr. Seit der Ostermarkt durch seinen Standort auf dem Stadtplatz sozusagen in die Mitte des Lindl-Sonntags gerückt wurde, sind neben den Besucherzahlen auch die Umsätze der Händler deutlich besser geworden.

Der Hauptmagnet am Lindl-Sonntag sind aber stets die Geschäfte, die ab Mittag offen waren. Der verkaufsoffene Sonntag in der Großen Kreisstadt ist der Familieneinkaufstag schlechthin, weil dann die Gelegenheit besteht, mit der ganzen Familie zum Bummeln, Schauen und Einkaufen zu gehen. Trotz des Andrangs nahm sich das Verkaufspersonal die Zeit, ihre Kunden umfassend über das Angebot zu beraten. Einige Geschäfte lockten zudem mit Preisnachlässen oder Sonderaktionen.

Zwar nicht in der Innenstadt, dafür aber auf ihren Betriebsgeländen stellten einige Kraftfahrzeugbetriebe bei einer Autoschau ihre Neu- und Gebrauchtfahrzeuge vor. Wer Lust und vielleicht vorhatte, sich im Frühjahr ein neues Fahrzeug zuzulegen, der konnte aus einer Fülle von Automarken und Automodellen auswählen. Wer statt eines Verbrenner- oder Dieselfahrzeugs lieber auf ein E-Automobil umsteigen will, der war im Innenhof des Landratsamts an der richtigen Adresse, wo etliche Automobilhändler die neuesten E-Automodelle vom einfachen Zweisitzer über gehobene Mittelklassewagen bis zu Fahrzeugen der Oberklasse zeigten und über den neuesten Stand der E-Mobilität informierten.

Im Casino des Landratsamts war die Euregio-Wanderausstellung »Coole Kids für prima Klima« für Kinder im Grundschulalter zu sehen. Sie geht anschließend als Wanderausstellung in Schulen des Landkreises auf Reisen. Bei einem Tag der offenen Tür stellte sich die neue Energieagentur für Südostbayern der Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land ihre neuen Geschäftsräume an der Maxstraße vor.

Kreisverkehrswacht und Polizei informierten

Auf dem Maxplatz hatte die Kreisverkehrswacht Traunstein wieder einige Simulatoren aufgebaut, an denen die Besucher ihre Reaktionsfähigkeit testen konnten. Zugleich zeigten Mitglieder der Kreisverkehrswacht anhand der Ergebnisse, welch böse Folgen erhöhte Geschwindigkeit und daraus resultierende Unfälle im Alltagsverkehr haben können. Gleich nebenan informierte die Polizei über Verkehrssicherheit. Der Schwerpunkt lag heuer auf Ablenkung im Straßenverkehr durch die Benutzung von Mobiltelefonen, Navigationsgeräten oder Autoradios sowie deren Folgen.

Auf dem Maxplatz war auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) mit einem Gebrauchtfahrradflohmarkt mit Beratung beim Fahrradkauf vertreten. Neben gebrauchten Fahrrädern wurden auch gebrauchte Ersatzteile und Zubehör wie Kindersitze, Anhänger oder Trailer angeboten. Bjr