weather-image
17°

Trinkwasser für die Bürger aus elf Gemeinden

0.0
0.0

Palling. Zur öffentlichen Verbandsversammlung trafen sich in Palling die Verbandsräte der 11 Mitgliedsgemeinden des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Otting-Pallinger-Gruppe und deren Personal.


Das Versorgungsunternehmen, das unter anderem auch Teile von Traunreut, Waging und Taching beliefert, versorgt mehr als 3500 Haushalte mit bestem Trinkwasser. Der Zweckverband hat über die gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen hinaus eine Sonderuntersuchung auf die am häufigsten nachgewiesenen Arzneimittelspurenstoffe in Auftrag gegeben. Das Untersuchungsergebnis hat bestätigt, dass erfreulicherweise keiner der untersuchten Stoffe im Trinkwasser des Zweckverbandes nachgewiesen werden konnte.

Anzeige

Außerdem nahm der Verband neben 82 anderen Wasserversorgern an einer vergleichenden Untersuchung von Wasserversorgungsunternehmen in Bayern teil. Überprüft wurden unter anderem die Versorgungsqualität und -sicherheit, die Kundenzufriedenheit, die betriebliche Organisation, die Aufgabendurchführung und Rechtskonformität, die Personalstärke in Verwaltung und Betrieb, die Kosten- und Ertragslage, die Netzerneuerungsrate, die Ausbildung und Fortbildung des Personals sowie Vorsorgemaßnahmen. Als Fazit der Bewertung wurde im Abschlussbericht durch das die Untersuchung durchführende Unternehmen festgestellt, dass die Otting-Pallinger Gruppe durchwegs als gut bis sehr gut in allen Bereichen zu bewerten ist.

Den Jahresabschluss für 2012 erläuterte Werkleiter Franz Hasholzner. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk sei erteilt worden. Die Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse sei zeitgerecht erfolgt und habe keinen Anlass zu Beanstandungen gegeben.

Der Verbandsvorsitzende, Pallings Bürgermeister Josef Jahner, und Werkleiter Franz Hasholzner erläuterten die Bilanz für das Wirtschaftsjahr 2012. Danach belaufe sich die Bilanzsumme des Zweckverbandes auf gut 6 Millionen Euro, wobei das Anlagevermögen mit über 4,8 Millionen Euro ausgewiesen wird. Die Gewinn- und Verlustrechnung für 2012 schloss mit einem Jahresüberschuss von 10 739 Euro. Der geringfügige Überschuss sei ein Beleg dafür, dass das Jahr 2012 plangemäß verlaufen ist, hieß es. Rund 220 000 Euro habe man für den Leitungsunterhalt aufgebracht.

Die örtliche Rechnungsprüfung nahmen die Verbandsräte Franz Helmberger und Rudolf Klinger vor. Mit der externen Prüfung für das Wirtschaftsjahr 2014 wurde wieder Prof. Winfried Schwarzmann beauftragt.

Der Werkleiter verlas den Prüfungsbericht des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband für 2008 bis 2011. Im Anschluss wurde die Entschädigungssatzung neu erlassen und einstimmig beschlossen. Im Zuge der Anpassung an die Musterbetriebssatzung von 2010 wurde ebenfalls einstimmig ein Neuerlass der Betriebssatzung beschlossen.

Zur Strombeschaffung des Zweckverbandes für die Jahre 2014 bis 2016 erklärte der Technische Leiter Kamml, dass der bisherige Rahmenvertrag für Stromlieferungen zum 31. Dezember 2013 abläuft. Hinsichtlich einer Anschlusslösung hat der Zweckverband an der Stromausschreibung teilgenommen. Im Ergebnis zeige sich, dass der Arbeitspreis im Vergleich zu 2012 um etwa 15 Prozent günstiger liegt. Allerdings werden voraussichtlich die steigende EEG-Zulage bzw. zu erwartende Sonderumlagen in 2014 den Arbeitspreisvorteil nahezu vollständig kompensieren.

Facebook Traunsteiner Tagblatt