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Traunsteiner ist nun Vize-Weltmeister

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Eine Riesengaudi war die Fassdauben-WM für Teilnehmer und Zuschauer. Unser Bild entstand beim Zieleinlauf. Links der Traunsteiner Hans Staudinger.

Bei der Fassdauben-Weltmeisterschaft, die das Hofbräuhaus Traunstein in Lenggries-Brauneck ausrichtete, ging der Titel an den Schweizer Urs Lenz, den zweiten Platz sicherte sich ein Traunsteiner: Hans Staudinger.


203 Teilnehmer und über 2000 Zuschauer hatten eine Riesengaudi bei dem Nostalgie-Schi-Rennen. Sie kamen aus ganz Bayern und dem restlichen Deutschland, aus Österreich, der Schweiz und aus Italien angereist. Zu den stärksten Abordnungen zählten die Gruppe vom Gasthof zur Post in Kammer mit Burschenverein und den Goaßlschnalzern und die über 100 Italiener aus dem Nonntal.

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Nach K.O.-System fuhren die Teilnehmer teilweise wagemutig in der kurzen Krachledernen die trickreiche Rennstrecke auf den Fassdauben mit waghalsigen Gleichgewichts-Manövern hinunter.

Fassdauben, das sind die leicht gebogenen Bretter, aus denen die Bierfässer gemacht werden. Mit einem Lederriemen versehen sind sie sozusagen die Großväter unserer heutigen Ski. Nach den Vorausscheidungsläufen standen acht Finalisten fest, der spannende Finallauf brachte dann folgendes Ergebnis: 1. und Weltmeister Urs Lenz aus Oberuzwil (Kanton St. Gallen), 2. Hans Staudinger aus Traunstein, 3. Klausi Brunner aus Fischbach-Au. Die Fassdauben-Weltmeisterschaft ist ein fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders im Hofbräuhaus Traunstein und wird alle zwei Jahre veranstaltet. Teilnehmen kann jeder, der es sich zutraut.