weather-image
21°

»Traunstein inklusiv«

0.0
0.0

Traunstein. Relativ leicht tat sich der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung mit einem Antrag der Chiemgau-Lebenshilfe-Werkstätten GmbH, die in Kooperation mit der Stadt Traunstein das Projekt »Traunstein inklusiv« ins Leben rufen möchte. Nachdem zumindest die erste Phase des Projekts der Stadt keine Kosten verursacht, stimmte der Stadtrat einstimmig zu. Im Rahmen des Projekts sollen für die Themen Arbeit und Barrierefreiheit Handlungsanleitungen und eine Plattform von Kooperationspartnern geschaffen werden, um die Inklusion in der Stadt Traunstein voran zu bringen.


In einer ersten Phase wird ein Projektbeirat dazu ein Konzept für eine Ist-Analyse erstellen. Dem Beirat sollen sowohl hauptberufliche Mitarbeiter als auch Vertreter der betroffenen Gruppen, der Stadt und der Kooperationspartner wie etwa der Arbeitsagentur angehören. Außerdem sollen weitere Partner ins Boot geholt werden, etwa die Behindertenbeauftragte des Landkreises, Betriebe als potenzielle Arbeitgeber, Kirchen und dergleichen mehr. Dieses Vorprojekt wird von der Stiftung »Aktion Mensch« mit einem Zuschuss von 14 990 Euro gefördert.

Anzeige

Im Hauptprojekt wird dann das Konzept zur Ist-Analyse umgesetzt und darauf aufbauend ein Maßnahmenkatalog erarbeitet. Auch in dieser Phase besteht die Möglichkeit eines Zuschusses der Stiftung »Aktion Mensch« mit bis zu 70 Prozent (maximal 250 000 Euro).

Da die Inklusion auch Thema der Oberbayerischen Kulturtage war, wäre eine grundsätzliche Entscheidung für das Projekt »Traunstein inklusiv« ein idealer Zeitpunkt, um die Integrationsarbeit in Traunstein weiter zu entwickeln. Ebenso besteht die Möglichkeit, eine breite Basis der verschiedensten Bürgergruppen in diese Projektarbeit einzubeziehen. »Das wäre ideal im Sinne der Nachhaltigkeit, wenn wir da jetzt ein Folgeprojekt draufsetzen«, sagte Oberbürgermeister Manfred Kösterke. coho