weather-image
-1°

Traunstein – »eine Stadt, mit Leben gefüllt«

5.0
5.0
Bildtext einblenden
Die Anwesenden nutzten den Abend ausgiebig für eine lockere Zusammenkunft und einen regen Gedankenaustausch wie (von links) Hans Helmberger, zweiter Bürgermeister Hans Zillner, Ex-Stadträtin Ingrid Bödeker und dritte Bürgermeisterin Waltraud Wiesholer-Niederlöhner. (Foto: Wittenzellner)

Traunstein – Zum ausgiebigen Gespräch nutzten viele Anwesende den Neujahrsempfang von Stadt und Kirchengemeinden, den in diesem Jahr die Evangelisch-Lutherische Kirche Traunstein ausrichtete. Zahlreiche Vertreter aus sozialen, kulturellen, kirchlichen, schulischen und weiteren Einrichtungen waren der Einladung gefolgt. »Es ist ein Empfang für Menschen, die sich in der Stadtgemeinschaft engagieren« sagte Dekan Peter Bertram, zu den rund 80 Anwesenden – wohl wissend, dass diese ja nur einen Teil der vielen Engagierten im Ehren- und Hauptamt darstellten.


Traunsteins Oberbürgermeister Christian Kegel sagte, es sei ein schöner Brauch, sich zum Anfang des Jahres alles Gute zu wünschen, und für das jeweilige Engagement »Danke« zu sagen. Vielen gehe es gut in der Großen Kreisstadt, dennoch dürfe man die Menschen nicht vergessen, denen es nicht so gut gehe. Und letztlich begleite man in der Stadt viele Menschen »von der Wiege bis zur Bahre.«

Anzeige

Traunstein bestehe nicht nur aus Häusern, es sei »eine Stadt, mit Leben gefüllt.« Man nenne es zurecht das »Herz des Chiemgaus«, denn, fügte das Stadtoberhaupt hinzu: »Wir haben Herz.«

Zuvor lud die Kirchengemeinde in die Auferstehungskirche zu einer gemeinsamen Andacht ein. Dekan Peter Bertram hinterfragte, ob es im »Herzen des Chiemgaus« eine heile Welt gäbe. Habe die Stadt doch Vieles zu bieten, gleichzeitig zeigten die Kliniken, verschiedene Pflegeeinrichtungen und Fürsorgestellen für die Jugend, dass es auch viel Not und Probleme gäbe. »Die 'heile Welt' gibt es, aber sie ist auch auf die Menschen ausgerichtet, die Hilfe brauchen.« Dabei legte man im Andachtsprogramm mit dem Lied »Der Mond ist aufgegangen« den Blick auch auf den Nächsten, dem man in einer Strophe gedachte und um den man sich kümmern solle.

Musikalisch wurde der Neujahrsempfang in der Kirche vom Chor der Auferstehungskirche unter der Leitung der Kantorin Ulrike Ruf untermalt, beim Empfang sorgte der Gospelchor unter der Leitung von Stefan Feiks für Stimmung. awi

- Anzeige -