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Traunreuter CSU will noch stärker werden

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Die bisherige Vorstandschaft des CSU-Ortsverbands Traunreut wurde bei der Jahreshauptversammlung in der TuS-Sportplatzgaststätte wieder bestätigt. Unser Foto zeigt (von links) stellvertretende Vorsitzende Elfi Lösch, Schatzmeister Holger Büttner, Vorsitzenden Hans Peter Dangschat, Schriftführer Ingo Plontsch und stellvertretenden Vorsitzenden Hans Jobst. (Foto: Rasch)

Traunreut – Der CSU-Ortsverband Traunreut möchte bis 2020 noch stärker werden. In der Jahreshauptversammlung warb der Vorsitzende und zweite Bürgermeister Hans Peter Dangschat für mehr Präsenz in der Bevölkerung und in den Medien. Die Mitglieder noch mehr mit ins Boot zu nehmen und die treibende Kraft im Stadtrat zu bleiben, sind weitere Ziele des Ortsverbands. »Wir sind auf einem guten Weg, aber noch nicht da, wo wir hin wollen«, betonte Dangschat.


Er für seine Person habe noch genug »Power und Lust«, weiter anzupacken, erklärte Dangschat, der bei den Neuwahlen als Vorsitzender wieder einstimmig bestätigt wurde. Auch seine Mitstreiter in der Vorstandschaft wurden wiedergewählt. Andrea Haslwanter, Hans Jobst und Elfi Lösch als Stellvertreter von Dangschat, Holger Büttner als Schatzmeister und Ingo Plontsch als Schriftführer. In den Beirat wurden mit Regina Schatt, Steffen König und Anastasia Sasuchin neue und junge Gesichter gewählt. Weitere Beisitzer sind Marcel Botzon, Charly Haslwanter, Manfred Nord, Sigi Straßhofer und Sabine Schmidts.

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Keine Kandidaten-Aussage

Dass die Vorstandschaft mit neuen und jungen Leuten besetzt werden konnte, zeuge davon, dass der Ortsverband auch künftig auf einem guten Weg sei und auch bei den Kommunalwahlen 2020 eine schlagkräftige Mannschaft mit tollen Kandidaten präsentieren könne, sagte Dangschat. Eine Aussage darüber zu treffen, ob und in welcher Person die CSU bei den nächsten Stadtratswahlen einen Bürgermeisterkandidaten stellen wird, wäre zum jetzigen Zeitpunkt vermessen, meinte er gegenüber unsrer Zeitung. »Wir befinden uns gerade mal in der Halbzeit.« Jetzt schon vorzupreschen, sei nicht der Stil des Ortsverbands. Frühestens Ende 2018 werde der Ortsverband seine Kandidatenliste präsentieren.

Der Ortsverband feiert heuer sein 60-jähriges Bestehen. Im Rahmen dieses Jubiläums will man »Stadtpolitik aus erster Hand« präsentieren. Ein konkreter Termin wurde noch nicht genannt. Ein Termin für die Neuformierung der Frauenunion mit Neuwahlen hingegen steht schon fest. Diese Veranstaltung findet am Mittwoch, 10. Mai, um 19.30 Uhr im »Panorama« statt.

Wie dem Rückblick des Geschäftsführers Armin Singer zu entnehmen war, habe sich auch die Junge Union (JU) Traunreut sehr positiv entwickelt und neue Mitglieder gewonnen. »Toll, dass sich so viele junge Leute für die Stadtpolitik engagieren«, lobte Singer den Einsatz der JU. Insgesamt seien dem Ortsverband zehn neue Mitglieder beigetreten. Veranstaltungen wie »Stadtpolitik aus erster Hand«, die in allen drei Ortsteilen durchgeführt worden seien, seien sehr gut besucht gewesen. Ein überraschend positives Echo habe auch der erste Online-Stammtisch mit der JU gefunden. Singer erinnerte ferner an den kürzlich stattgefundenen Wirtschaftsempfang in der Schlossbrauerei Stein sowie an die Sommerfeste und Mitgliederausflüge nach Salzburg und an den Wolfgangsee an Weihnachten.

Mit Büchereistandort nicht glücklich

Über aktuelle Stadtratsthemen informierte der Fraktionssprecher Reinhold Schroll. Angesichts der Tatsache, dass die Straßenausbaubeitragssatzung jetzt wieder eingeführt worden sei beziehungsweise erst gar nicht abgeschafft wurde, sei genau das eingetreten, was die CSU vorausgesagt habe, nämlich, dass die Satzung »nicht abschaffbar ist«. Durch diesen Skandal hätten sich längst fällige Straßenbaumaßnahmen massiv verzögert, betonte Schroll. Nicht glücklich sei die CSU-Fraktion über die Entwicklung des neuen Bücherei-Standorts im sogenannten Traunacenter. Von den Besitzen der Immobilie würden nach wie vor Unterschriften fehlen, die zum Umbau der Passage benötigt würden. Nach den jetzigen Erkenntnissen wäre in den Augen der CSU ein Neubau nicht teurer gekommen als die jetzige Lösung. Die CSU hatte sich vor einigen Jahren für einen Bücherei-Neubau ausgesprochen. Dieser wurde aber aufgrund eines Bürgerentscheids nicht realisiert. Zwischenzeitlich hat sich der Stadtrat mehrheitlich für den Standort Traunacenter ausgesprochen.

Als positiv bezeichnete Schroll, dass es mit Unterstützung der CSU gelungen sei, endlich den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Hörpolding und Pattenham auf den Weg gebracht zu haben. Wie berichtet, hat sich der Hauptausschuss bereits auf eine Variante mit Geh- und Radweg festgelegt.

Die Empfehlung muss vom Stadtrat abgesegnet werden. Mit den Stimmen der CSU sei es gelungen, die Schützengilde Traunwalchen im neuen Traunwalchner Feuerwehrhaus unterzubringen. Mit dem Bau eines neuen Gerätehauses im Gewerbegebiet Oderberg soll Mitte Mai begonnen werden. »Aktuell läuft es relativ flott«, teilte Schroll mit. ga