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Traunreut investiert in Umrüstung der Beleuchtung

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Traunreut Beleuchtung
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Foto: pixabay/Symbolbild

Traunreut – Im Rahmen der Haushaltsberatungen 2019 wurden in der Sitzung des Hauptausschusses vorberatend Projekte genehmigt, für die im nächsten Haushalt beziehungsweise im Finanzplan Mittel eingestellt werden sollen. So soll für über 1,4 Millionen Euro im Laufe der nächsten Jahre die Straßenbeleuchtung auf LED-Technik umgerüstet werden. Nach Angaben der Verwaltung werden an den Leuchtmasten nur die Köpfe ausgetauscht. Nachdem für die bestehenden Leuchten kaum mehr Ersatzleuchtmittel verfügbar sind, sei bei der Umrüstung Eile geboten, hieß es.


Für die Umrüstung im nächsten Jahr sollen 740 000 Euro eingestellt werden, 2020 dann 380 000 und 2021 schließlich 345 000 Euro. Im Stadtkern werden die Leuchten am Walter-Hensel-Weg, an der Adalbert-Stifter-Straße, der Hoferstraße und bei der Zufahrt zum BSH-Gelände umgestellt; 2020 dann an der Neutraublinger- und Waldkraiburger Straße sowie im Zuge der Erschließung des neuen Wohnbaugebiets »Stocket.« Weiter ist vorgesehen, 2019 den gesamten Bereich des »Weisbrunner Waldfelds« umzurüsten.

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Ebenfalls 2019 ist eine Umrüstung in Oderberg einschließlich der Kreisstraße TS 2096 im Ort vorgesehen. 2021 ist dann Matzing an der Reihe. Die Umstellung betrifft nicht die Bundesstraße. 2020 und 2021 soll auch der Geh- und Radweg zwischen Traunreut und Matzing mit LED-Licht beleuchtet werden. In Sankt Georgen beginnt die Umrüstung im nächsten Jahr an der Schulstraße. Im Zuge der Erschließung des Klosterwegs wird eine Straßenbeleuchtung installiert. Im Bereich Bräuberg bis zur Weisbrunner Straße wird 2020 umgerüstet und im Bereich der Irsinger Straße bis zum Uferweg wird ein Jahr später mit der Umstellung begonnen.

Kräftig investiert wird auch in den Straßenbau. Für die Erschließung des neuen Wohnbaugebiets »Stocket« werden in den nächsten zwei Jahren 1,8 Millionen Euro bereit gestellt. Für die Erneuerung der Kantstraße wurden für nächstes Jahr 500 000 Euro eingestellt und für die nächsten drei Jahre weitere 3,2 Millionen Euro. Für den Ausbau der Adalbert-Stifter-Straße wurden im nächsten Jahr 1,8 Millionen Euro veranschlagt und 2020 weitere 495 000 Euro.

Mit 350 000 Euro wird sich die Stadt auch an einer Änderung der Werkszufahrt zum BSH-Gelände beteiligen, weil ein Teil der zu ändernden Fläche auf städtischem Grund liegt. 30 000 Euro sollen dafür im kommenden Haushalt berücksichtigt werden und 320 000 Euro im Jahr 2020.

Für Instandsetzungen an der Salzburger Straße wurden in den nächsten zwei Haushalten insgesamt 290 000 Euro veranschlagt und für die Erweiterung des Parkplatzes des Waldfriedhofs in Traunreut 255 000 Euro. Wie Bürgermeister Klaus Ritter dazu sagte, werde der Stadt von der neuen Besitzerin des ehemaligen Coca-Cola-Grundstücks an der Werner-von-Siemens-Straße eine Fläche für Parkplätze zur Verfügung gestellt.

Genehmigt wurden auch Gelder für die Bereitstellung von Geräten und Ausrüstungsgegenständen für den Bauhof. Neben kleinerer Neu- und Ersatzbeschaffungen beantragte der Bauhofleiter Josef Bernhofer auch den Ersatz von zwei Fahrzeugen, eines Salzstreugeräts und eines Schneepflugs sowie eine Plattensäge für die Schreinerei.

Nach Angaben des Bauhofleiters werde der zu ersetzende Lieferwagen Movano, Baujahr 1999, durch die Mauerer und im Bedarfsfall auch durch die Hausmeister der städtischen Objekte genutzt. Es sei davon auszugehen, dass das Fahrzeug nicht mehr durch den TÜV komme und eine Reparatur unwirtschaftlich wäre. Für das Fahrzeug sollen jetzt 31 000 Euro bereit gestellt werden. Ebenfalls ersetzt werden soll ein Ladog des gleichen Baujahrs. Durch immer häufiger auftretende Störungen sei das Fahrzeug im letzten Winter mehrmals länger ausgefallen. Für ein Ersatzfahrzeug mit einer kompletten Winterdienstausstattung sollen rund 128 000 Euro eingestellt werden.

Weiter ersetzt werden sollen ein Salzstreuer und ein Schneepflug, der bereits im letzten Jahr ausgetauscht werden sollte. Ein neuer Salzstreuer wird rund 38 000 Euro kosten und der Schneepflug 11 500 Euro. Neu angeschafft werden soll auch eine Plattensäge für 45 500 Euro. Die Anschaffung wurde zunächst nicht für notwendig erachtet, aber dann doch abgesegnet. Mit dieser Säge können große Bretter zunächst vorgeschnitten und dann mit der Kreissäge zugeschnitten werden.

Der einzustellende Gesamtbetrag beläuft sich auf 267 500 Euro. 275 000 Euro wurden auch für eine Erstaufforstung genehmigt. Die neu anzulegenden Flächen müssen im Zuge des ausgewiesenen Gewerbegebiets Äugelwald II nachgewiesen werden. Nach Angaben der Verwaltung findet die Aufforstung auf drei verschiedenen Flächen statt. ga