weather-image
20°

Traumnote für Hannah Hintermaier

5.0
5.0
Bildtext einblenden
Hannah Hintermaier hatte als einzige unter den 56 besten Realschülern einen Notendurchschnitt von 1,0. Landrat Hermann Steinmaßl gratulierte ihr zu dieser Leistung. (Foto: Buthke)

Traunstein. 56 Realschüler aus dem Landkreis Traunstein, die im Zeugnis einen Notendurchschnitt von 1,5 oder besser haben, hat Landrat Hermann Steinmaßl bei einer Feierstunde ausgezeichnet. Für sie gab es eine Urkunde, eine Rose und ein kleines Geldgeschenk. Als einzige hatte Hannah Hintermaier aus Tacherting (Realschule Trostberg) einen glatten Einser. Dahinter folgten mit einem Notenschnitt von 1,08 beziehungsweise 1,09 Veronika Klauser aus Palling (Walter-Mohr-Realschule Traunreut), Christoph Brandl aus Trostberg (Realschule Trostberg), Sebastian Sutter aus Obing (Realschule Trostberg) und Christina Kaltenhauser aus Trostberg (Realschule Trostberg).


»Damit gehört Ihr zu den Besten und zählt zur Elite«, erklärte Steinmaßl, der von einer sensationellen Zahl an Einser-Schülern sprach. Von den 56 Geehrten waren 45, also 80 Prozent, weiblich. Die Herren tröstete der Landrat mit der Bemerkung, wichtig sei, dass sie noch mitmischten.

Anzeige

Steinmaßl: »Tüchtige junge Menschen sind gesucht«

Ein hervorragendes Abschlusszeugnis sei eine gute Ausgangsbasis für die Berufswahl und das Studium, fuhr Steinmaßl fort. Tüchtige junge Menschen würden gesucht. Ihnen ständen alle Türen weit offen. »Gut ausgebildete und hoch motivierte Schulabgänger sind für die verschiedensten Bereiche der Technik, Wissenschaft, Tourismus usw. notwendig. Überall im Landkreis können sie sich ihren Berufswunsch erfüllen«, sagte der Landrat. Mit ihrem überragen-den Schulabschluss hätten sie gezeigt, dass sie über die nötige Portion an Eifer und Einsatz verfügen und ihre Fähigkeiten richtig einsetzen.

Das bayerische Schulsystem biete ihnen dabei auf vielfältigen Wegen eine Chance. Immer wieder gebe es Gabelungen und für jeden Abschluss einen Anschluss. Die Realschule biete Chancen in jede Richtung, ob in der beruflichen Praxis oder bis hin zum Studium. »Es spricht für den Schultyp Realschule, dass dort trotz allgemein sinkender Schülerzahlen die Anmeldungen steigen«, so Steinmaßl.

Der Landrat hob auch hervor, wie viel der Landkreis Traunstein für die Bildung tut: Als Sachaufwandsträger gebe der Landkreis alleine heuer über 16 Millionen Euro an laufende Kosten für seine Schulen aus. »Investitionen in die Bildung sind für den Landkreis für die künftige Entwicklung entscheidend«, betonte der Landrat. Bjr