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Trauer um Max Reitner

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Max Reitner starb im Alter von 82 Jahren in Vagen.

Der Gauverband I nimmt am Freitag Abschied von einer seiner bedeutendsten Persönlichkeiten. Max Reitner aus Vagen, der als Gauvorstand von 1981 bis 1998 die Geschicke des größten der bayerischen Trachtenverbände lenkte, verstarb am Freitag nach einer langen Krankheit im Alter von 82 Jahren. Das Requiem beginnt am kommenden Freitag um 10 Uhr in der Vagener Pfarrkirche.


Der dreifache Familienvater war nicht nur ein aktiver Trachtler, dessen Laufbahn ihn bis zum Gauehrenvorstand führte, sondern unter anderem auch Bürgermeister der Gemeinde Vagen und der Gemeinde Feldkirchen-Westerham, Vorsitzender des Bayerischen Gemeindetages und Mitglied im Kreistag.

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Seine große Liebe war aber immer die Trachtenbewegung. Bis ins hohe Alter war Max Reitner bei allen Gauveranstaltungen dabei. Das Gaufest im letzten Jahr in seiner Heimatgemeinde Vagen war ihm noch einmal eine Herzensangelegenheit. Mit viel Herzblut begleitete er auch das große Projekt zum Trachtenkulturzentrum »Holzhausen«.

Reitner wurde unter anderem mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland und dem Korbiniansorden des Erzbistums München und Freising ausgezeichnet. Außerdem erhielt er die höchste Auszeichnung des Bayerischen Trachtenverbandes, die Lehrer-Vogl-Medaille in Gold.