weather-image
30°

Trainieren für den Ernstfall

5.0
5.0
Bildtext einblenden
Polizeibeamte trainierten am Freitag in Unterwössen anlässlich ihrer Alpinausbildung mit dem Hubschrauber. (Foto: Flug)

Unterwössen – Hubschrauber im oberen Achental über den gestrigen Freitag hinweg: Damit gehen die Menschen im Achental seit dem Katastrophenfall im Landkreis, der akuten Lawinengefahr für das Dorf Raiten und dessen Räumung etwas dünnhäutig um. Sicherheitskräfte und Hubschrauber bestimmten in jenen Tagen das Bild.


So gab es gestern in Unterwössen eine ganze Reihe an Fragen, was sich hinter dem aktuellen Hubschraubereinsatz im Ort verbarg. Des Rätsels Lösung: Polizisten trainierten in der Alpinausbildung mit dem Hubschrauber.

Anzeige

Am Unterwössner Flugplatz trafen wir auf sechs Polizisten und deren Ausbilder. Beamte, die die weiterführende, anspruchsvolle dreijährige Ausbildung zum Alpinbeamten und Polizeibergführer durchlaufen. In Zusammenarbeit mit der Polizeihubschrauberstaffel München übten die Beamten am Freitag mit Skiern den Einsatz mit dem Hubschrauber, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt.

Nach der Ausbildung verrichten diese Polizisten ihren herkömmlichen Dienst in ihrer Polizeiinspektion. Bei Bergeinsätzen sind sie zuständig und bilden auf Aufruf zusammen mit gleich ausgebildeten Kollegen alpine Einsatzgruppen.

»Normalerweise trainieren wir am Sudelfeld«, erzählt einer der Beamten, »aber wegen der dortigen Schneelage sind wir heuer nach Unterwössen gekommen.« lukk