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»Touristisches Angebot so attraktiv wie möglich gestalten«

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Die Vorsitzende des Verkehrsvereins Grabenstätt, Bärbel Schuster (rechts), und Bürgermeister Georg Schützinger (von links) ehrten beim Festabend langjährige Vermieter-Familien: Hannelore Wiesholler (55 Jahre), Rosa Multerer (55 Jahre), Marlene Wührer (64 Jahre), Ermelinde Fleischmann (57 Jahre), Helga Langerspacher (61 Jahre), Christl Stefanutti (61 Jahre), Monika Hummel (65 Jahre), Sieglinde Abeska (50 Jahre), Irmi Schröder (55 Jahre) und Hans Haitzer (48 Jahre). (Foto: Müller)

Grabenstätt – Beste Stimmung und Unterhaltung hat es beim Festabend des Fremdenverkehrsvereins Grabenstätt gegeben, der sein 125-jähriges Bestehen gefeiert hat. Ortsheimatpfleger und Mundartdichter Gustl Lex ließ im Gasthaus Grabenstätter Hof in mehreren Etappen die abwechslungsreiche Geschichte des Vereins und des heimischen Tourismus' Revue passieren und streute dabei auch die ein oder andere lustige Anekdote ein.


Zwischendurch unterhielten die Musikkapelle Grabenstätt unter der Leitung von Christian Bergmann und der »Grabenstätter Dirndlgsang« mit den jungen Sängerinnen Theresa Fleischmann, Johanna Fleischmann, Anna Hübner und Marlene Hübner sowie Harfenisten Christina Hübner. Besonders lauter Applaus brandete auf, als sie ein Lied von Volksmusik-Experten Hansl Auer zum Besten gab, das dieser extra für das Jubiläum des Fremdenverkehrsvereins komponiert und getextet hatte.

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Ideale Voraussetzungen für einen angenehmen Urlaub

Das touristische Angebot für Jung und Alt so attraktiv und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten, die aktuellen Vermieter zum Weitermachen zu animieren und neue Vermieter zu gewinnen seien die wichtigsten Aufgaben für die Zukunft, betonte Vereinsvorsitzende Bärbel Schuster. Der Verkehrsverein sei 1890 gegründet worden, um den heimischen Tourismus zu fördern, betonte Bürgermeister Georg Schützinger. »Der Chiemsee, der Tüttensee und die nahen Berge sind ideale Voraussetzungen, um unseren Gästen einen angenehmen Urlaub zu ermöglichen«, so der Rathauschef.

Gleichzeitig sei es auch notwendig, dass man Gästebetriebe, Gasthäuser und Übernachtungsmöglichkeiten anbieten könne, professionelle Werbung betreibe und in Verbänden mitarbeite. Der Verkehrsverein nehme hier in Zusammenarbeit mit der örtlichen Tourist-Information eine wichtige Rolle ein, lobte Schützinger. Man müsse aber auch immer wieder den Einheimischen die Bedeutung des Tourismus verdeutlichen, denn von den Annehmlichkeiten für Touristen würden auch sie profitieren.

»Es ist eine tolle Aufgabe, die Region, den Chiemgau zu vermarkten und Gäste anzulocken«, betonte der Leiter der Marketing-Abteilung beim Chiemgau-Tourismus, Jens Hornung. Er lobte die Arbeit des Fremdenverkehrsvereins Grabenstätt und der hiesigen Tourist-Information, die vielfältigen touristischen Angebote in der Gemeinde Grabenstätt und die Gastfreundschaft der Vermieter.

»Der Herrgott hat uns eine Heimat geschenkt, um die uns viele beneiden, der Rest war und ist aber harte Arbeit«, stellte der Vorsitzende des Verbands Private Gastgeber im Chiemgau, Barthl Irlinger, klar. Wenn man weiterhin auf die heimische Natur, die Traditionen und das Brauchtum setze, werde der heimische Tourismus auch eine Zukunft haben.

Ihre Glückwünsche überbrachten auch die Vorstände der anderen Ortsvereine und drückten Schuster eine mit Geld gefüllte Gießkanne in die Hand. Von der Gemeinde erhielt der Fremdenverkehrsverein für die Jubiläumsfeierlichkeiten eine finanzielle Unterstützung.

Die Vorsitzende Bärbel Schuster ehrte folgende zehn Vermieter, deren Familien seit vielen Jahrzehnten Gäste beherbergen: Monika Hummel (65 Jahre), Marlene Wührer (64 Jahre), Helga Langerspacher (61 Jahre), Christl Stefanutti (61 Jahre), Ermelinde Fleischmann (57 Jahre), Rosa Multerer (55 Jahre), Irmi Schröder (55 Jahre), Hannelore Wiesholler (55 Jahre), Sieglinde Abeska (50 Jahre) und Hans Haitzer (48 Jahre). mmü