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Bergen – An das Betretungs- und Befahrungsverbot bei Lawinensprengungen und Pistenpräparierung mit Seilwinde erinnert die Gemeinde Bergen alle Skitourengeher. Weil während der Arbeiten akute Lebensgefahr besteht, musste erst am Montag die Pistenpräparierung wegen unvernünftiger Tourengeher sofort eingestellt werden.


Der Gemeinderat hatte den Hochfelln letzten Winter auch für Skitourengeher freigegeben. Je nach Schneefall und Wetterverhältnissen können jedoch auch von Montag bis Donnerstag Sprengungen und Präparierungen nötig sein. Dann ist nur der Bereich von Kohlstatt bis Bründling begehbar. »Leider haben wir immer wieder unvernünftige und uneinsichtige Skitourengeher, die die Sperrung missachten«, schreibt die Gemeinde. Sie wird daher künftig bei Missachtung der Sperrung die Kennzeichen aller Fahrzeuge in Kohlstatt aufnehmen und die Halter anzeigen. Zuwiderhandlungen gegen die Sperrungen können mit einer Geldbuße bis zu 1000 Euro geahndet werden. Die Hochfelln-Seilbahn wird auch den Schaden (Kosten für Pistenraupe, Löhne und dergleichen) in Rechnung stellen.

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»Bisher haben wir auf die Vernunft der Skitourengeher gesetzt. Da dies bei einigen verantwortungslosen Skitourengehern keine Wirkung zeigt, sind wir leider zu diesen drastischen Schritten gezwungen«, so die Gemeinde Bergen. fb