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»Tour de Franz«: Baustellen als Ziel

Bürgermeister Franz Parzinger (Mitte) informierte bei seiner »Tour de Franz« durch die Stadt unter anderem über die geplanten Baumaßnahmen am Gymnasium. (Foto: Mix)

Traunreut. Auf seiner Radtour durch die Stadt zeigte Bürgermeister Franz Parzinger den Teilnehmern, die trotz großer Sommerhitze mitradelten, aktuelle und geplante Bauprojekte. An der zehnten »Tour de Franz« nahmen zehn Bürger teil. Die meisten Besichtigungspunkte lagen im Stadtzentrum.


Startpunkt war der Rathausplatz. Hier klärte Franz Parzinger als erstes über die Situation der Stadtbücherei auf. Der neue Standort im ehemaligen Schlecker-Gebäude sei von der Lage her zwar ideal, allerdings reiche der Platz nicht aus, betonte er. Mit über 160 000 Ausleihen im Jahr sei die Bücherei »ein Aushängeschild« für die Stadt, betonte Parzinger, sie solle daher einen würdigen Neubau erhalten. Der Rathausanbau war die nächste Station. Nach den Wahlen im Herbst sollen die Abteilungen umziehen.

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Vor der Tür der Sonnenschule erläuterte der Bürgermeister, dass die Grundschüler ab September alle die Schule in St. Georgen besuchen und die Mittelschule sich auf das Gebäude der Sonnenschule ausweiten werde. Auch die generalsanierte Schulsportanlage der Mittelschule wurde kurz besichtigt, ehe es weiterging zum Gymnasium. Dort beginnt der Landkreis in den Herbstferien damit, für sechs Klassen einen Container als Übergangslösung aufzustellen. Dann würden nach und nach Ost- und Südflügel der Schule abgerissen und neu erstellt, der Westflügel bleibt bestehen und wird saniert. Baubeginn sollte im nächsten Jahr sein und die Arbeiten würden sich wohl rund vier Jahre hinziehen.

Erich Schindler, künftiger Leiter des Pur Vital Seniorenheimes, informierte die Teilnehmer über das neue Haus, das am 18. November öffnen soll. Schon jetzt lägen für das Heim, in dem 119 Plätze für Senioren geschaffen werden, 60 Anmeldungen vor, beinahe alle von Bürgern der Stadt.

Das Haus für Kinder zeigte die Leiterin Daniela Kunchintzki den Radfahrern. Das Haus, in dem Krippen- und Kindergartenkinder gemeinsam betreut werden, hat auch einen integrativen Ansatz und nimmt Kinder mit und ohne Behinderung auf. Bisher sind laut Daniela Kunchintzki rund 40 bis 50 Prozent der 86 verfügbaren Plätze belegt. Start im Haus für Kinder ist am 9. September.

Auch die neue Kinderkrippe der Stadt öffnet Anfang September und startet mit 25 bis 30 Kindern. Parzinger erläuterte bei der Besichtigung der Krippe, dass im Stadtgebiet sieben Kindergärten inklusive einem Hort mit rund 800 Plätzen zur Verfügung stünden. Die Stadt gebe jährlich 1,7 Millionen Euro für die Betreuungskosten der Kinder in diesen Einrichtungen aus. Danach fuhren die Radler zum Gewerbegebiet Äuglwald, Gewerbegebiet Oderberg und zum Baugebiet Frauenbrunn 2. Dort erläuterte der Bürgermeister anhand von Plänen unter anderem, wo der neue Bauhof entsteht. mix