weather-image
16°

Tonnagebeschränkung auf dem Wuhrsteinalmweg

1.0
1.0

Schleching – Nach einem einstimmigen Beschluss bei der Hauptversammlung beantragte der Almwegeverband Wuhrsteinalm eine Tonnagebeschränkung für den Wuhrsteinalmweg. Der Weg soll unterhalb des Berghotels Breitenstein auf 7,5 Tonnen beschränkt werden, da der Unterbau des Weges in diesem Bereich instabil sei. Der Gemeinderat stimmte diesem Antrag zu.


Bereits im Jahr 2010 wurde ein Antrag mit einer Beschränkung auf fünf Tonnen gestellt. Damals wurde der Antrag zurückgestellt. Das Landratsamt Traunstein sollte bezüglich der Rechtslage beteiligt werden. Von dort kam die Aussage, dass die Eigentümer eines Weges bestimmen können, wer mit welchen Fahrzeugen den Weg befahren darf. Die Gemeinde ist als örtliche Verkehrsbehörde für den Erlass der verkehrsrechtlichen Anordnung zuständig. Diese wurde auf der letzten Gemeinderatssitzung mit einer Gegenstimme beschlossen. Sie besagt, dass ab dem Kieslagerplatz (cirka 300 Meter unterhalb des Berghotels Breitenstein) der Wuhrsteinalmweg für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen gesperrt ist. Diese Anordnung tritt mit der Aufstellung des entsprechenden Verkehrszeichens in Kraft. Zuwiderhandlungen werden mit Geldbußen geahndet.

Anzeige

Bürgermeister Josef Loferer informierte den Gemeinderat über weitere Gespräche mit Nachbargemeinden bezüglich des Ausbaus der Bundesstraße 307, die aber noch keine konkreten Ergebnisse gebracht hätten. Ebenso sei er, Loferer, in Sachen »Bürgerbus« weiter aktiv und werde über Fortschritte berichten.

Elfie Bachmann berichtete über die Entscheidungen im Gemeinderat für die vom Asylbewerber-Helferkreis gewünschte »Verbindungsstelle«. Es hätten sich drei Gemeinderatsmitglieder hierfür zur Verfügung gestellt: Sie selbst, Martina Hammerl-Tiefenböck und Claus Rathje. Geplant sei, dass mit drei Vertretern aus dem Helferkreis Gespräche geführt werden. Elfie Bachmann fragte den Bürgermeister, wie er sich die Zusammenarbeit mit dem Helferkreis vorstelle. »Kontakt halten, wo es geht, auf kurzen Wegen helfen und koordinieren«, war seine Antwort. Er betonte aber, dass die Fragen zur Unterbringung der Asylbewerber grundsätzlich Bürgermeistersache sei.

Elfie Bachmann regte an, dass es für die Schlechinger Bürger mehr Informationen über den aktuellen Stand der Asylbewerber geben sollte, was auf allgemeine Zustimmung stieß. Weiter wurde berichtet, dass bei den zur Zeit in Schleching anwesenden Asylbewerbern einige handwerklich begabte Männer dabei seien, die schon bei etlichen gemeindlichen Aufgaben unterstützend dabei waren. wun

Blattl Sonntag Traunstein