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Tittmoninger verurteilt

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Traunstein – Zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr, ausgesetzt auf drei Jahre zur Bewährung, wurde ein 43-jähriger Tittmoninger wegen des Besitzes von Kinderpornografie verurteilt.


Bei einer Durchsuchung am 5. Mai 2014 hatten die Ermittler auf einer Vielzahl von Datenträgern wie Laptops und Festplatten knapp 300 Dateien mit kinderpornografischem Inhalt gefunden, die der Mann jeweils mit seinem Notebooks aus dem Internet heruntergeladen hatte. Die Dateien zeigten den Geschlechtsverkehr mit jungen Menschen, die erkennbar noch nicht 14 Jahre alt waren.

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Der Angeklagte hatte zunächst Einspruch gegen einen Strafbefehl des Amtsgerichts Traunstein eingelegt. Somit kam es zum öffentlichen Prozess. Letztlich ließ sich der 43-Jährige überzeugen, dass er nicht mit einer geringeren Strafe rechnen konnte. Der Tittmoninger zog daraufhin den Einspruch zurück. Somit wurde die Sanktion aus dem Strafbefehl – ein Jahr Freiheitsstrafe, ausgesetzt auf drei Jahre zur Bewährung – rechtskräftig. kd