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THW probte für den Ernstfall

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Um eine Person aus einem verrauchten Gebäude zu retten, mussten die Helfer des THW eine Wand durchbrechen. Anschließend brachten sie ihn mit einer Trage nach draußen. (Foto: FDL/Lamminger)

Chieming. Mit Blaulicht ging es für die Ortsverbandsgruppe Traunstein des Technischen Hilfswerks (THW) nach Unterhochstätt. Die Mitglieder probten dort für den Ernstfall.


Während vor einem Haus der Einsatzbereich abgesperrt und Beleuchtung wegen der Dunkelheit aufgebaut wurde, musste der Erkundungstrupp mit schwerem Atemschutz in einem verrauchten Gebäude nach Verletzten suchen.

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Eine bewusstlose Person wurde über das Treppenhaus aus dem Keller gerettet. Schwieriger gestaltete sich die Rettung einer weiteren Person, zu der der Zugang verschüttet war. Um sie zu retten, blieb dem Bergetrupp nichts anderes übrig, als eine Wand durchzubrechen. Nachdem die Retter zum Verletzten vorgedrungen waren, kontrollierten sie seine körperliche Verfassung und brachten ihn mit einer Trage in das Freie.

Nach dem guten Verlauf der Übung stärkten sich die 17 Mitglieder vom THW mit einem warmen Eintopf. Meist wird die Traunsteiner Ortsverbandgruppe bei Hochwassereinsätzen alarmiert. Dafür ist sie mit einem Boot und speziellen Wasserpumpen ausgerüstet.