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Thomas Kamm in Siegsdorf wiedergewählt

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Mit 82,57 Prozent der Stimmen setzte sich Bürgermeister Thomas Kamm deutlich gegen seinen Konkurrenten durch.

Siegsdorf. Mit einem eindeutigen Votum seiner Bürger wurde Siegsdorfs Bürgermeister Thomas Kamm (Unabhängige Wählergemeinschaft UW) im Amt bestätigt. Er kann mit dem deutlichen Ergebnis von 82,57 Prozent in seine zweite Amtsperiode gehen, sein einziger Gegenkandidat Willi Geistanger von Bündnis 90/Die Grünen konnte achtbare 17,43 Prozent für sich verbuchen. Die Wahlbeteiligung lag in Siegsdorf bei relativ mageren 54,76 Prozent.


Die Unabhängige Wählergemeinschaft ging mit 35,75 Prozent als stärkste Fraktion aus dem Votum hervor und erreichte sieben Sitze mit Stefan Eisenbichler, Lothar Seissiger, Heinz Kecht, Martin Maier, Alexander Klammer, Stephanie Bucher und Sandra Steiner. Mit 32,64 Prozent büßte die CSU-Fraktion einen Sitz ein und ist künftig mit sieben Sitzen vertreten, die Manfred Guggelberger, Manfred Hobmaier, Matthias Landler, Alfred Überegger, Josef Bauer, Erwin Kurz und Klaus Gimpl besetzen. Drittstärkste Kraft sind Bündnis 90/Die Grünen mit 18,46 Prozent und vier Sitzen: Willi Geistanger, Karin Neumann, Gerhard Gimpl und Marlies Neuhierl-Huber. Die SPD-Fraktion hat mit 13,15 Prozent weiterhin zwei Gemeinderäte: Rainer Klapfenberger und Peter Mayer.

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Bürgermeister Thomas Kamm äußerte sich im Gespräch mit dem Traunsteiner Tagblatt sehr zufrieden mit seinem Ergebnis und sieht sich in seiner Arbeit für Siegsdorf bestätigt. »Ich habe immer getan, was ich gesagt habe – und auch gesagt was ich tue«, bemerkte er zum Vertrauen der Bürger und fügte hinzu: »Gemeinderat, Bürgermeister und Verwaltung haben die letzten sechs Jahre gemeinsam und intensiv an einer positiven Entwicklung der Gemeinde gearbeitet«.

Kamm lobte zudem die gute Zusammenarbeit in Rathaus und Gemeinderat und führte auch die relativ mäßige Wahlbeteiligung auf eine Arbeit ohne große Reibereien und die stabile Situation der Gemeinde zurück.

Auch im neuen Gemeinderat hofft Kamm auf übergreifende Zusammenarbeit ohne »Grüppchenbildung« und wünscht sich von den acht neuen Mitgliedern des Gemeinderates den gleichen Ehrgeiz und Weitblick, wie ihn die ausgeschiedenen oder nicht mehr angetretenen Ratsmitglieder an den Tag gelegt hätten. FK