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Teures »Schnäppchen«

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Bergen – Wieder einmal hat sich ein vermeintlich günstiges Angebot auf einer Kleinanzeigen-Seite im Internet als Betrug herausgestellt: Ein 47-jähriger Mann aus Bergen wurde um etwas mehr als 3000 Euro gebracht.


Wie die Polizei am Mittwoch bekannt gab, hatte der 47-Jährige auf einer Kleinanzeigenseite im Internet ein vermeintliches Schnäppchen gefunden, einen besonders günstigen Beinahe-Oldtimer für etwas über 3000 Euro. Der Mann nahm daraufhin Kontakt mit dem angeblichen Verkäufer auf. Dieser behauptete bei dem Telefonat, er und das Auto befänden sich in Dänemark, aber der Wagen habe eine deutsche Zulassung mit TÜV. Beim günstigen Preis sei sogar eine Lieferung des Autos von Dänemark nach Bergen enthalten. Alles sei sicher. Es gäbe auch einen Käuferschutz. Der angebliche Verkäufer schickte dem Bergener einen Link zur vermeintlichen Käuferschutzseite eines ebenfalls renommierten anderen Unternehmens.

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Schließlich überwies der Mann die geforderte Summe auf ein niederländisches Konto des vermeintlichen Käuferschutzes und wähnte sich schon als Eigentümer eines Fahrzeugs, für das sonst oft mehr als 20 000 Euro verlangt werden.

Als das Auto schließlich nicht geliefert wurde und auch der angebliche Käuferschutz nicht mehr erreichbar war, erkannte der Mann den Betrug und erstattete Anzeige bei der Polizeiinspektion Traunstein.

Mit einem kostenpflichtigen Anruf (0,72 Euro pro Minute) hätte der Mann beim Webmaster der Kleinanzeigen-Seite erfahren können, dass es für die dort angebotenen Waren keinen Käuferschutz gibt. Der Link, den der Verkäufer ihm geschickt hatte, führte auf eine total gefälschte Seite. Tatsächlich war das alles recht gut gemacht und fiel daher zuerst nicht als Fälschung auf. fb

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