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Tettenhausener Veteranen unterstützen Feuerwehr

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Feuerwehrvorstand Ludwig Patz (links) und Hans Sommer präsentierten das auf Kosten des Veteranenvereins restaurierte Fahnenband aus dem Jahr 1982.

Waging am See – In gewohnt humorvoller Art leitete der Vorsitzende der Krieger- und Soldatenkameradschaft Tettenhausen, Hans Sommer, die Jahreshauptversammlung beim Badwirt in Tettenhausen.


Erfreulich war der Bericht über die zahlreichen Aktivitäten ebenso wie die Entwicklung des Kassenbestands.

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Schriftführer Hans Aicher erinnerte an die letztjährige Versammlung. Der Vorstand würdigte den Schriftführer für seine, seit 1971 ausgeübte Tätigkeit. Die seither entstandenen Protokollbücher seien sehr interessant.

Ein erfreulicher Kassenbericht war von Kassier Willi Obermayer zu hören. Die größten Einnahmen stammten aus dem musikalischen Frühschoppen, der Christbaumversteigerung und den Vereinsbeiträgen. Dagegen belasteten der Vereinsausflug und die besuchten Gründungsfeste anderer Vereine die Kasse am meisten.

Hans Sommer berichtete dann über die Aktivitäten im letzten Jahr. Der Verein hat derzeit 95 Mitglieder und nahm wieder an der Heimkehrer- und Dankwallfahrt nach Maria Mühlberg und am Vereinsfest des Patenvereins Lampoding teil. Besucht wurden auch das 120. Gründungsfest der Kameradschaft Petting und das 150. in Waging sowie die Gauversammlung in Teisendorf. Das Wattturnier gegen den Patenverein Lampoding wurde diesmal leider verloren.

Besonders hob der Vorstand wieder das Vereinsfest hervor, weil es dank der großen Beteiligung und des schönen Wetters wieder ein besonders schönes Fest war. Mit humorvollen Anekdoten gespickt, berichtete Sommer über die Vorbereitungen zum Spanferkelessen beim musikalischen Frühschoppen im August. Dazu lobte er die zahlreichen Helfer und Kuchenspenderinnen.

Der Vereinsausflug ging auf Vorschlag des zweiten Vorsitzenden, Jakob Rehrl, nach Aldersbach zur Ausstellung »500 Jahre Bier in Bayern« mit Führung in der Asamkirche. Drei Mitglieder sammelten am Allerheiligentag wieder mit einem guten Ergebnis für die Kriegsgräber. Für Mitgestaltung des Totengedenkens am Volkstrauertag lobte er Musikanten, Sänger und Reservisten.

Sommer kündigte dann die bereits bekannten Veranstaltungen dieses Jahres an, wobei er das Vereinsfest des Patenvereins Lampoding am 30. April erwähnte. Nachdem der Radlausflug vor zwei Jahren so gut ankam, wolle man einen solchen am 25. Juni zum Bräustüberl in Schönram starten. Es bestehe auch wieder Mitfahrgelegenheit mit einem Bulldogtaxi.

Weiter gab Sommer bekannt, dass die Gemeinde den Vereinen im alten Schulhaus Räume zur Unterbringung der Fahnen und sonstigen Vereinsutensilien zur Verfügung gestellt habe. Außerdem wies er darauf hin, dass der Verein im Jahr 2020 einhundert Jahre alt werde und dies groß gefeiert werden sollte.

Anschließend zeigte er das restaurierte Fahnenband, das der Verein 1982 der Feuerwehr gestiftet hatte. Die Restaurierungskosten von 190 Euro waren nach Vorstandsbeschluss von der Krieger- und Soldatenkameradschaft übernommen worden. Sommer sicherte der Feuerwehr außerdem die Unterstützung seines Vereins bei deren Jubiläumsfest im Mai zu. Feuerwehrvorstand Ludwig Patz dankte für die Übernahme der Kosten und erläuterte den Umfang der Restaurierung.

Martin Baumann, Vorstand des Patenvereins Lampoding, kündigte schließlich noch dessen Vereinsfest an und Kassier Willi Obermayer gab die Suche nach einem feuerfesten Schrank zur Unterbringung der Vereinsutensilien weiter. aic