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Testament mit Wartezeit

Schwester Gerharda (Regina Mayer) klagt Andreas (Gerhard Huber) und dessen Frau Karin (Ulrike Rieder) ihr Leid: Das klösterliche Altenheim in Ruhpolding wird aufgelöst. Simon (Edi Holzner, links) ist das egal. (Foto: Mergenthal)

Inzell. Mit dem turbulenten Lustspiel »Testament mit Wartezeit« von Walter G. Pfaus feiert die Inzeller Bauernbühne am morgigen Donnerstag um 20 Uhr Premiere im Festsaal. Einlass ist ab 19 Uhr.


Das Stück handelt von Opa Simon (Edi Holzner), der seit dem Tod seiner Frau zu einer Plage geworden ist. Er tyrannisiert die ganze Familie. Mit seinen Rollenspielen – mal fühlt er sich als Spitzwegs »Armer Poet«, mal will er als Durchlaucht angeredet werden – bringt er alle zur Weißglut. Wenn einer nicht sofort das macht, was er sich vorstellt, lässt er den jungen Anwalt Hermann (Max Gaisreiter) rufen, um sein Testament zu ändern.

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Auch der einfühlsamen Schwiegertochter Karin (Ulrike Rieder) reißt der Geduldsfaden, als der Opa mitten in der Nacht fast die ganze Käsesahnetorte vertilgt, die am nächsten Tag für die Nachspeise vorgesehen war. Karins Mutter Hilde (Gaby Steinhauer) versucht vergeblich, Simon zu motivieren, etwas mit ihr zu unternehmen. Als sich der Opa einbildet, seinen Leichenschmaus bereits vor seinem Ableben zu inszenieren, platzt allen der Kragen, selbst der frommen Klosterschwester Gerharda, Simons jüngerer Schwester (Regina Mayer). Die Familie beschließt nun, dem Opa eine Komödie vorzuspielen, dass ihm Hören und Sehen vergeht.

In weiteren Rollen sind Gerhard Huber (Opas Sohn Andreas) sowie Tine Reinwart und Regina Kötzinger (Opas Enkelinnen) zu erleben. Stefan Kecht feiert mit dieser Aufführung seine Regie-Premiere.

Weitere Mitwirkende sind Andrea Holzner und Theresa Steinbacher als Souffleusen, Marianne Huber (Kostüme), Petra Plereiter (Maske) sowie Hans Heidelsperger und Christoph Baumgartner (Technik).

Das Theaterstück wird nochmals am 6. und am 10. Oktober im Festsaal in Inzell aufgeführt. vm