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Taching zählt über 2000 Einwohner

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Taching am See – Auf ein arbeitsintensives, aber erfolgreiches Jahr blickte Bürgermeisterin Ursula Haas in der letzten Gemeinderatssitzung in diesem Jahr zurück. Als besonders erfreulich bezeichnete Ursula Haas die Einwohnerentwicklung in Taching.


Zählte die Gemeinde am Ende des vergangenen Jahres 1973 Einwohner, so waren es Anfang November erstmals über 2000 und aktuell nun bereits 2026 Menschen, die ihren Hauptwohnsitz in Taching haben. »Und es geht rapide bergauf«, freute sich die Gemeindechefin. Um auch in Zukunft als Wohn-, Arbeits- und Lebensumfeld attraktiv zu sein, haben Bürgermeisterin und Gemeinderat auch heuer wieder zahlreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht. So wickelte man die Erschließungsarbeiten in Thalwies ab, kalkulierte die Preise, stellte die Vergaberichtlinien auf und verkaufte die Grundstücke an die Bauwerber. Im Rahmen des Hochwasserschutzprogramms wurde der Regenwasserkanal Mühlthal realisiert und komplett gefördert und für den Bau des neuen Sportheims hat der SV Taching von der Gemeinde 75 000 Euro erhalten. Die restlichen 4000 Euro werden im Rahmen einer Schlussabrechnung ausbezahlt.

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Viel Geld nahm die Gemeinde auch für den Kauf von Grundstücken als Ausgleichsflächen in die Hand. »Aber dieses Geld ist gut angelegt«, betonte die Bürgermeisterin. Drei Personalentscheidungen standen heuer ebenfalls an: Mit Kathrin Haslberger und Regina Jauernig ernannte man eine neue Familien- beziehungsweise Jugendbeauftragte und Wolfgang Weiß wurde als Campingwart eingestellt. Bei der Mittagsbetreuung in der Grundschule Taching gibt es ebenfalls eine Mitarbeiterin und für ein neues Radwegekonzept nahm man im Gemeindegebiet die Beschilderung vor.

Besondere Vorkommnisse waren laut Ursula Haas die Klausurtagung mit allen Gemeinderäten zu den Themen Dorfentwicklung, Strandbadbereich und Campingplatz, die Aktion »Saubere Gemeinde« mit freiwilligen Müllsammlern, die Arbeit der Bürgerhilfe und des Sozialfondsteams sowie die Weiterführung des Variobusses mit 30 Haltestellen im Gemeindegebiet.

Leider blieb die Gemeinde auch heuer nicht von einem Großbrand verschont. In diesem Zusammenhang erwähnte die Bürgermeisterin den Kauf eines neuen Fahrzeugs für die Freiwillige Feuerwehr Taching am See. »Das war eine gute Anschaffung. Damit sind beide Wehren wieder auf dem bestmöglichen Stand«, betonte Ursula Haas. Auch die Digitalfunkgeräte für die Tenglinger und Tachinger Floriansjünger sind bereits bestellt worden.

Auch für 2016 hat sich die Gemeinde einiges vorgenommen. In den verschiedenen Projekten wie Ökomodellregion, ILE, TG Flurneuordung, Leader und MORO soll intensiv weitergearbeitet werden. Im Bereich Gewässerrückhalt stehen weitere Umsetzungsmaßnahmen an und für die Sanierung diverser Straßen sind im Haushalt rund 250 000 Euro eingeplant. Die Bauleitplanung für das Gewerbegebiet Haus soll auf den Weg gebracht werden und nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags wird im Gemeindegebiet der Breitbandausbau vorangetrieben.

Im Zuge der Mitgliedschaft im Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung lässt die Gemeinde nicht nur weiterhin konsequent den fließenden, sondern künftig auch den ruhenden Verkehr – vorrangig an den Zufahrtsstraßen zu den Strandbädern – überwachen. mia

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