weather-image
30°

Surberger Feuerwehr rückte zu 101 Einsätzen aus

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Vorstand Johann Mader (rechts) und sein Stellvertreter Michael Wimmer (von links) verliehen die Ehrenmitgliedschaft an Josef Lackner, Franz Zillner und Ludwig Lampersberger.

Surberg – Zu 101 Einsätzen ist die Freiwillige Feuerwehr Surberg im vergangenen Jahr ausgerückt. Das berichtete Kommandant Stefan Burghartswieser bei der Jahreshauptversammlung. Die Floriansjünger hatten sechs Brandeinsätze zu bewältigen, durch ihr schnelles Eingreifen konnten sie aber jedes Mal Schlimmeres verhindern. Fünfmal mussten die Ehrenamtlichen eine Wohnung öffnen, zweimal zu Verkehrsunfällen ausrücken. Mit den mehr als 20 Einsätzen zur Beseitigung von Sturmschäden und anderen Hilfeleistungen wie zum Beispiel Fahrbahnreinigung von Öl kam die stolze Einsatzzahl zusammen. Die Helfer waren dadurch insgesamt 1161 Stunden gefordert.


In Übungen investierte die aktive Mannschaft im abgelaufenen Jahr noch einmal 1090 Stunden. Dazu kamen noch Ausbildungen und Lehrgänge. Fünf Männer besuchten den Truppmannlehrgang, ein Mann den Atemschutzlehrgang und vier Männer absolvierten den Lehrgang zum Sprechfunker. Drei Männer bildeten sich in Technischer Hilfe weiter und auch am Truppführerlehrgang nahm ein Feuerwehrmann aus Surberg teil. Die Führungskräfte besuchten eine Vielzahl an weiterbildenden Seminaren und Schulungen – vom Fachwissen Digitalfunk über das Feuerwehr-Symposium bis hin zum Kommandanten-Forums in der Schweiz.

Anzeige

Der Kommandant ging auch auf die Neubeschaffungen ein, unter anderem ein neues Verwaltungsprogramm. Darüber hinaus wurde ein gebrauchter Stapler renoviert und in Betrieb genommen. Die Freiwillige Feuerwehr Surberg ist seit dem vergangenen Jahr auch im Besitz eines sogenannten Türöffnungsrucksack, der die Arbeit bei Wohnungsöffnungen erleichtert. Da man nie weiß, was einem hinter einer verschlossenen Tür erwartet, wurde als Ergänzung auch ein Gasmessgerät angeschafft.

Bei der Jahreshauptversammlung gab es auch wieder zahlreiche Ehrungen. Allen voran war es bei den aktiven Mitgliedern die Auszeichnung für einen lang gedienten Feuerwehrmann. Anton Seehuber wurde für seinen 40-jährigen Dienst am nächsten ausgezeichnet. Diese nicht alltägliche Leistung wird Landrat Siegfried Walch auch noch bei einer Feier im Landratsamt würdigen. Für 25 Jahre aktiven Dienst erhielt der stellvertretende Gerätewart Helmut Lohwieser eine Auszeichnung. Er wurde darüber hinaus zum Hauptlöschmeister befördert. Zugführer Robert Mühlbacher erhielt die Beförderung zum Oberlöschmeister.

Auch bei den passiven Mitgliedern gab es Ehrungen. So wurden 17 Vereinsmitglieder für 25-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Mit Franz Zillner senior, Josef Lackner und Ludwig Lampersperger erhielten drei treue Mitglieder neben einer Urkunde für 60 Jahre treue Mitgliedschaft auch noch die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Der Vorsitzende des Surberger Burschenvereins, Andreas Eckart, überreichte bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Surberg einen Scheck über 750 Euro. Das Geld soll in die Finanzierung des neuen Mehrzweckfahrzeugs fließen, welches die Feuerwehr in diesem Jahr anschaffen wird.

Konrad Unterstein, Fachberater für die Jugend bei der Inspektion, lobte den hohen Ausbildungsstand der Surberger Wehr und die vorbildliche Jugendarbeit. Auch Bürgermeister Josef Wimmer dankte den Floriansjüngern für ihr hohes Engagement. fb